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Amsterdam ist eine unglaublich lebendige, bunte und spannende Stadt. Das durfte ich vor zwei Jahren schon erfahren (Amsterdam und ff.), es hat sich nicht allzuviel daran geändert. Der größte Unterschied zu unserer Visite vor zwei Jahren ist das Wetter, war es damals hundekalt, haben wir dieses Mal hochsommerliche Temperaturen, man kann immer und zu jeder Tageszeit im Freien sitzen, man sucht eher nach einem schattigen Plätzchen. An vielen Ecken weht auch ein bisschen Wind, es lässt sich wirklich aushalten hier. Einen Nachteil bringt das Sommerwetter mit sich, auch die Koffieshops haben Freisitze und wenn du irgendwo ein Bierchen trinken möchtest und sich in direkter Nachbarschaft ein solches Etablissement befindet, dann schmeckt das Bier einfach nicht. Ich gönne den Jungs und Mädels ja ihren Rauch und Rausch, aber wenn man länger als 5 Minuten in diesem Duft sitzen muss, kriegt man einfach Kopfweh als Nicht-Kiffer. Aber man arrangiert sich und so suchen wir uns unsere Ruheplätzchen nach unseren Vorstellungen aus und genießen den Sommer und unseren ausklingenden Urlaub.
Auf dem Dam, einem zentralen Platz im Herzen der Stadt hatten wir beim letzten Mal viele Straßenkünstler beobachtet und hatten den Platz als einen der zentralen Treffpunkte erlebt. Das ist diesmal nicht der Fall, ein Großteil des Platzes wird von hohen Tribünen umrahmt und dort wird, wie kann es anders sein, Beachvolleyball gespielt. Im Innern scheint sich ein richtiges Fest abzuspielen, lautstark kommentiert und bejubelt und mit ohrenbetäubender Musik. Reingucken ist nicht, das Ganze kostet nicht zu wenig Eintritt und da mich diese Sportart überhaupt nicht interessiert, ignorieren wir das Ereignis geflissentlich. Dafür entdecken wir als zentralen Treffpunkt, vor allem in den Abendstunden, den Rembrandtplein. Chill Out Area für Leute aus aller Herren Länder.
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Und so erleben wir wieder drei oder vielmehr fast vier wunderschöne Tage (weil unser Zug zurück in die Heimat erst spätabends abfährt), ich bleibe bei meiner Meinung, Amsterdam ist eine der schönsten Städte die ich bis jetzt gesehen habe. Natürlich kann man auch anderer Meinung sein, Zeitgenossen, die vielleicht lieber “All-inklusive-Reisen” buchen würden, könnten z.B. Amsterdam laut und dreckig finden. Das ist nicht von der Hand zu weisen, laut ist es überall im Zentrum, einmal ist das Aufkommen an Touristen um diese Jahreszeit enorm, nicht jeder benimmt sich dabei wirklich gesittet und außerdem bieten die engen Straßen natürlich auch oder gerade Nachts eine richtig schöne Klangkulisse für jedes Geräusch, wie wir des Nachts leidvoll erfahren. Amsterdam ist nicht sauberer oder dreckiger als jede andere Großstadt auf der Welt, aber hier in den engen Gassen fällt natürlich jeder Müllsack sofort auf und an Tagen, an denen diese abgeholt werden, stapelt sich der Müll dann schon mal. Wir haben das zwei mal in verschiedenen Stadtteilen gesehen. Trotzdem trübt das meinen Gesamteindruck auf keinen Fall, ich bin sicher, dass ich hier wieder herkomme, es gibt noch einiges zu sehen und zu erleben!

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Bis dahin muss ich mit mit meinen Erinnerungen und meinen Souvenirs begnügen, es ist durchaus erstaunlich, was sich in 2 1/2 Wochen an Krimskrams so ansammelt, und das ist nur der Teil, den wir aufgehoben haben…
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Am Morgen nach dem großen Fest checken wir aus dem Hotel aus und schlendern noch einmal in den Hafen um zu frühstücken. Da wir beide nicht diejenigen sind, die morgens Berge von Eier und Toast verdrücken, sind uns 12,50 € p.P. für eine morgendliche Mahlzeit einfach zu viel. Also suchen wir uns ein Cafè, welches die Spuren der gestrigen Orgie schon (mehr oder weniger) beseitigt hat und trinken dort zwei Kaffee. Den Sonnenaufgang haben wir natürlich grandios verschlafen, dafür genießen wir jetzt den Blick über den Hafen, zwar etwas diesig, aber sonnig. In den nächsten Tagen soll sich der Hochsommer nun endlich Bahn brechen, wir werden sehen.
Nach dem Kaffee besteigen wir ein Boot, dass uns auf die Insel Marken bringen soll. Dabei ist Insel wohl doch nicht der richtige Begriff, Marken war mal eine Insel in der Zuiderzee, wurde aber 1957 durch einen Deich mit dem Festland verbunden. Ursprünglich war sogar geplant, durch Trockenlegung und Errichtung eines Polders Marken komplett dem Festland einzuverleiben, der Plan wurde aber aufgegeben, bzw. “auf unbestimmte Zeit verschoben”.

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Wir landen also gegen Mittag in Marken und drehen zuerst mal eine Runde über die Insel. Ziel ist der 1839 erbaute Leuchtturm Paard van Marken am nördlichen Ende der Insel, der sehr zu unserem Bedauern aber komplett eingerüstet ist, aber irgendwann muss so ein Bauwerk wohl auch mal renoviert werden.
Wir genehmigen uns anschließend noch ein wenig Fisch am Hafen, frisch gefangen, der zappelt fast noch in der Semmel. Dann begeben wir uns auf den allerletzten Abschnitt unserer diesjährigen Rundfahrt, nämlich auf den Weg in die Hauptstadt nach Amsterdam. Wir fahren noch etwa 25km übers Land, teilweise vollkommen einsam, ab und an sind mal ein paar Viecher zu sehen, Fischreiher, viele Schwäne mit Jungen, es ist auch hier, nur wenige Kilometer vor den Toren der Hauptstadt ein sehr ländliches Feeling.

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Doch bereits als wir den äußeren Gürtel von Amsterdam erreichen, ändert sich das Bild. Wir umrunden auf diesem Radweg, der ganz außen an Amsterdam vorbeiführt zunächst einen Teil der Stadt. Wir fahren einen der typischen Kanäle entlang, auf dessen anderer Seite sich Wochenendhäuschen in kleinen, Schrebergarten-ähnlichen Grundstücken aufreihen. Einen Garten mit Bootsanlegeplatz, hat man auch nicht überall. Nach einigen Kilometern biegen wir in Richtung Stadt ab und dann merkt man es ganz deutlich. Nach 14 Tagen Überlandfahrt, Übernachtung (mit Ausnahme von Den Haag) nur in kleineren Orten, kommt man sich vor, als tauche man in eine andere Welt ein. Der Verkehr nimmt extrem zu, sowohl auf der vierspurigen Straße, als auch auf dem Radweg, auf dem wir der Straße folgen. Amsterdam ist wohl auch die Hauptstadt der Radfahrer, aber hier hat man als Radler immer Vorfahrt! Während unserer gesamten Reise hat uns die zuvorkommende Art, mit der Radler hierzulande behandelt werden schon gefreut, aber in Amsterdam hat man mit dem Rad irgendwie immer Vorfahrt. Selbst an Ampeln wartet man, nachdem man auf`s Knöpfchen gedrückt hat nur wenige Sekunden, der übrige Verkehr wird sofort gestoppt zugunsten der Biker. Wenn mir noch einer was von Radfahrer-freundlichen Städten in Deutschland erzählt, dann weiß ich genau, der war noch nie hier. Die einzigen, die in der Verkehrshierarchie noch weiter vorne zu kommen scheinen sind die Rollerfahrer, zumindest meinen sie das. Die fahren ohne je zu stoppen auf Straßen, Radwegen und bei Bedarf auch auf Fußwegen und in Fußgängerzonen. Ich weiß nicht, ob das so gedacht ist, es geht aber irgendwie immer gut. Jedenfalls radeln wir jetzt durch die Randbezirke in Richtung Zentrum, wo wir unser Hotel finden wollen. Die Vorstädte hier haben nichts gemein mit den Betonghettos deutscher Großstadt-Randbezirke. Das war mir schon in Den Haag aufgefallen, es gibt kaum solche Betonbunker, alles ist in Backsteinbauweise und höchstens dreistöckig gebaut. Schaut zwar in den längeren Häuserzeilen auch eintönig aus, hat aber ein ganz anderes Flair. Natürlich fahren wir nur an einer Hauptstraße entlang, vielleicht schaut es dahinter anders aus, aber hier finde ich es durchaus angenehm. So radeln wir fast 10km, kommen sogar an dem Hotel vorbei, wo wir vor zwei Jahren gewohnt hatten und finden auf Anhieb unsere Heimstatt für die nächsten 3 Tage. Das Haus ist ein typisches Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, nur wenige Meter breit, aber sehr tief, sogar mit einem kleinen Garten im Hinterhof, wo wir unsere Räder abstellen können. Dort werden wir auch in den nächsten 3 Tagen unser Frühstück einnehmen, das habe ich sofort beschlossen. Das Haus ist top-renoviert, unser Zimmer hat sogar einen Kamin, der aber erstens wohl nicht mehr in Betrieb ist und zweitens bei den Temperaturen, die für die nächsten Tage vorausgesagt sind und sich jetzt schon andeuten auch kaum gebraucht werden wird. Wir packen also aus, duschen und begeben uns sofort auf unseren ersten Spaziergang in Richtung City, die Fahrräder werden wir nicht mehr brauchen, Amsterdam ist zu Fuß am schönsten, auch wenn das zum Teil richtige Marathon-Wanderungen werden.

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Track Enkhuizen – Volendam bei GPSies

Die Sonne lächelt, als wir morgens durch das Glockenspielgebimmel geweckt werden und einen ersten Blick über den Hafen schweifen lassen. Richtig cool so ein Ausblick, das hat was. Und weil uns das so gut gefällt, buchen wir uns in Volendam, unserem nächsten Etappenort gleich wieder ein Zimmer mit Meerblick im “Art Hotel Spaander”. Wir sollten noch überrascht sein, was das für `ne Hütte ist!
Frühstück also beim Chinesen, aber ganz traditionell europäisch. Danach fahren wir zum Hafen und am Bahnhof vorbei, wo vor zwei Jahren unsere Radltour wegen Schlechtwetter offiziell beendet wurde und wir den Zug nach Amsterdam bestiegen haben. Der Himmel hat sich etwas eingetrübt, aber es ist schönes Wetter vorausgesagt. Der Wind weht uns mal wieder entgegen, aber kein Vergleich zu dem Gebläse an der Nordsee, hier ist der Wind deutlich schwächer und nicht ansatzweise so kalt. Es geht also zunächst ein paar Kilometer am IJsselmeer (schreibt man tatsächlich so!) entlang, bis zum Houtribdijk, einem 28km langem, 1976 fertig gestelltem Damm, der die ehemalige Zuiderzee trennt in IJsselmeer und Markermeer. Er verbindet Enkhuizen mit Lelystad, im Deich- und Dammbau sind sie wirklich die Weltmeister diese Holländer. Fortan radeln wir also am Markermeer entlang, während die Aussichten immer trüber werden, obwohl alle einschlägigen Wetterfrosch-Medien den ersten richtigen Sommertag voraus gesagt haben. Irgendwann kommen wir an ein sehr einladend aussehendes “Pannekoekenhuisje” und beschließen uns zum Mittag eine der einheimischen Spezialitäten schmecken zu lassen. Das Lokal hat eine kleine Freiterrasse, die zwar nicht auf das große Wasser aber rückwärtig auf einen kleinen Kanal schaut. Es wäre traumhaft, hier zu sitzen, wenn es nicht nicht regnen würde. Wir haben nämlich kaum unsere Bestellung in Auftrag gegeben, als es anfängt zu tröpfeln. Und kaum sind wir nach drinnen gewechselt, fänft es richtig an zu regnen, na hoffentlich ist das nur ein kurzer Schauer! Den Gefallen tut und das Wetter aber nicht und allen Vorhersagen zum Trotze, regnet es jetzt erst mal richtig. Nachdem wir dem Treiben einem Pannekoeken und einem anschließendem Kaffee zugeschaut haben, beschließen wir trotzdem weiter zu fahren, erstens sind wir nicht wasserlöslich und zweitens haben wir ja Regenjacken dabei. So radeln wir also im immer schwächer werdendem Regen weiter und tatsächlich, wenige Kilometer darauf ziehen wir die Regenjacken auch schon wieder aus, weil diese von innen feuchter sind, als von außen. Kurze Zeit später beginnt der Himmel aufzureißen und als wir das Städtchen Hoorn und als wir den innerstädtischen, historischen Hafen erreichen, sieht es bereits wieder sehr viel freundlicher aus.
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Im Hafen von Hoorn spielt sich eine ziemlich bizarre Szene ab, wir hatten bereits jede Menge Leute in landesüblicher Tracht umherlaufen sehen, wir sehen auch die Vorbereitungen für ein Fest und bringen das Ganze mit dem “Nederlandse Veteranendag” in Verbindung, von dem ich auf einigen Ankündigungen gelesen hatte. Der hätte zwar eigentlich gestern sein sollen, aber vielleicht dehnen die das ja hier auf`s ganze Wochenende aus. Was genau das ist, weiß ich nicht, wird aber wohl in Anlehnung an die amerikanischen “Veterans Day”-Heldenverehrung so `ne Art Ehrung der Kriegshelden sein. Auf jeden Fall kommen uns jetzt außer den ganzen Trachtlern noch ein Umzug einer Menge Leute mit mehr oder weniger historischen Gewändern und ganz sicher historischen Kinderwagen entgegen. Daraus werden wir nun gar nicht schlau, beschließen aber auf jeden Fall, dem Treiben zu entfliehen. Und so fahren wir wieder weiter, über den Marktplatz, der komplett gesperrt ist und auf dem Beach-Volleyball gespielt wird. Da scheint momentan eine landesweite Meisterschaft im Gange, wir hatten bereits in Den Haag (Scheveningen) und Alkmaar ähnliche Veranstaltungen gesehen.
Aus Hoorn geht es wieder raus und langsam unserem Ziel entgegen, immer entlang des Meeres, in sehr ländlicher Gegend und zunächst wieder in eine bekannte Käse-Metropole.
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Diese streifen wir aber nur am Rande und beschließen zunächst zu unserem Hotel zu fahren und einzuchecken um anschließend zu entscheiden, ob wir noch mal in das Städtchen reinfahren wollen. Die Entscheidung wird uns aber bereits bei der Einfahrt nach Volendam abgenommen, denn hier herrscht ein so ungeheurer Trubel, dass wir unsere Räder schieben müssen, an weiterfahren ist nicht zu denken. Mitten in diesem Menschenauflauf, den wir uns zunächst gar nicht erklären können, entdecke ich den Eingang zu unserem Hotel. Wir versuchen die Fahrräder einigermaßen sicher zu parken, aber daran ist überhaupt nicht zu denken. Die Leute sind dermaßen aufgedreht, dass sich keiner irgendwas um ein geparktes Fahrrad schert, die würden hier innerhalb von Minuten im Eck liege. Hier wird nämlich direkt im Verbund oder anstelle des “Veteranendag” der “Volendamerdag” gefeiert, der im weiteren Verlauf des Abends von der traditionellen Party mit Trachten und Volksmusik in eine wüste Party mit Schlager- und Schunkelmusik übergehen wird! Wir beschließen also, mal ein Stück aus der Partymeile rauszufahren und auf der Seeseite zu schauen, ob das Hotel dort vielleicht auch einen Eingang hat. Wir haben ja schließlich ein Zimmer mit Meerblick gebucht und einen Parkplatz sollte ein Hotel dieser Größe ja auch aufweisen. Hat es auch und natürlich auch einen Eingang auf dieser Seite, was uns die Situation deutlich erleichtert. Das Hotel ist ein richtiger historischer Luxus-Schuppen, entsprechend professionell ist der Check-In schnell erledigt und wir kriegen ein prima Zimmer im zweiten Stock. Mit Meerblick nach Osten, das könnte für morgen früh einen tollen Sonnenaufgang versprechen.
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Die Bikes sind auch bald sicher verstaut und wir traben, frisch geduscht in Richtung des wilden Treibens. Mittlerweile ist die Sonne endgültig durch die Wolken gekommen und es ist angenehm warm. Weniger angenehm ist die Tatsache, dass die Party mittlerweile in Richtung Karneval driftet. Alle jugendlichen aus der gesamten Provinz scheinen sich hier versammelt zu haben, aufgedonnert und geschminkt, als gäbe es kein Morgen und drängen sich in und vor den Kneipen, aus denen lautstark entweder Live-Musik oder holländische Schlager aus der Konserve dröhnen, welche lautstark mitgegrölt werden. Sogar auf einigen Booten, die im Hafen lagen, wurde musiziert.
Entsprechend schwierig gestaltet sich die Bier- und Futter-Suche. In so einem Party-Lokal gibt`s heute nix zu essen, dort würde es wohl auch kaum schmecken. In anderen Lokalen, wie zum Beispiel der zum Hotel gehörenden Kneipe wird man kaum bedient, weil das Personal entweder selber mitfeiert oder hoffnungslos überfordert ist, oder die Kneipen, wo kein Radau drin ist, sind hoffnungslos überfüllt. Irgendwann nach fünf Runden durch Hafen und Stadt-Zentrum finden wir ein Lokal, wo uns ein zwar sichtlich genervter, aber doch recht freundlicher Bursche ein hervorragendes Abendmahl kredenzt. Wir schlürfen noch ein Bier und trollen anschließend zum Hotel zurück, wo wir an der Bar noch kurz verweilen um das Hotel für die nächsten Tage in der niederländischen Hauptstadt via Internet zu buchen. Keiner von uns hat Lust, planlos durch Amsterdam zu radeln um nach einem Hotel zu suchen. Nachdem wir kurz mit dem Gedanken gespielt haben ein Hausboot für 4 Tage zu mieten, entscheiden wir uns dann doch für ein Hotel am Rande des Stadtzentrums, wir entdecken ein echtes Schnäppchen, sogar mit Frühstück, was für Amsterdam eher ungewöhnlich ist. Das wäre uns auch nicht wichtig gewesen, aber wenn es schon dabei ist… Und so schlummern wir, bestens vorbereitet für die finale Etappe trotz des Wahnsinns Radaus auf den Straßen, der sich noch bis tief in die Nacht zieht, zufrieden ein!
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Die Fotos sind größtenteils kurz vor der Abreise, am Tag nach der Party entstanden, fotografieren war in dem Trubel eigentlich unmöglich.