Die Nacht war sehr ruhig in unserem kleinen Hotel an der Schleimündung und so radeln wir denn nach einem ausgiebigen Frühstück wieder in Richtung Kappeln. Obwohl der Ostseeküstenradweg quasi vor unserem Fenster vorbei führt, wenden wir uns in die andere Richtung und wollen nicht zurück an die Ostsee. Wir werden in Kappeln wieder an das Westufer der Schlei übersetzen und dort entlang in Richtung Schleswig fahren. Das ist ein kleiner Abstecher vom Ostseeküstenradweg, der war aber eingeplant. Hier in Kappeln und Umgebung ist die Fernsehserie “Der Landarzt” gedreht worden, entsprechend kommt man hier allenthalben an entsprechenden “Sehenswürdigkeiten” vorbei. Gestern abend hatten wir in einer Kneipe in Kappeln ein Bierchen genommen, die nannte sich mal mit Beinamen “Die Landarztkneipe”, heute sehen wir mehrere Hinweisschilder zum “Landarzthaus”. Das interesseiert uns alles weniger, wir suchen uns unseren Weg, der direkt am Hafen beginnt, wo wir gestern noch die alten Eisenbahnwaggons entdeckt hatten. Der Weg führt ziemlich nah am Wasser entlang und lässt sich bei strahlendem Sonnenschein schön fahren. Apropos Wetter: Wir hören und sehen wohl die Nachrichten über die schweren Unwetter und die vielen Regenfälle aus ganz Deutschland, wir haben bis jetzt im Vergleich dazu einfach Bombenwetter. Es ist sonnig, höchstens mal ein paar Wolkenfelder, nicht zu warm, einzig der Wind bläst heftig, wenn auch lang nicht so heftig, wie angesagt und befürchtet. Heute bläst er allerdings mehrheitlich von hinten, wir sind nämlich erst mal lange Zeit Richtung Süden unterwegs.

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Die Schlei ist ein Meeresarm der Ostsee, ein Fjord und kein Fluss, wie wir unterwegs lernen, es ist schön hier entlang zu radeln, fast immer mit Blickkontakt zum Wasser. Es riecht oft sehr landwirtschaftlich, vornehmlich dann, wenn es mal wieder stramm bergauf geht. Wenn man besonders tief Luft holen muss, das passiert uns mehrfach, wir vermuten einen (bösen) Plan dahinter.
Zwischendurch treffen wir auf seltsame Gestalten, die Geschichte dieser Orte scheint ja spannend zu sein!

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Irgendwann erreichen wir das Örtchen Brodersby, hier zweigt ein Weg ab, direkt ans Wasser, wo uns eine Fähre auf die andere Seite bringt. Vorher gibt es noch das Mittags-Fischbrötchen, sehr lecker, das muss einfach sein. Nach der Fähre geht es zunächst sehr ruhig durch einen Wald auf einer einsamen Landstraße entlang. Allerdings nur ein paar Kilometer weit um dann an einer laut brüllenden Bundesstraße aufzuschlagen. Dieser müssten wir jetzt etwa 12 Kilometer folgen, ein Unding. Deshalb biegen wir in eine etwas (wie wir zunächst glauben) ruhigere Straße ein, an der ein Radweg entlang führt. Für etwa 500 Meter, dann ist der Radweg eben einfach zu Ende. Beide Straßen führen rund um das Wisebyer Nor, einem großen Naturschutzgebiet rund um einen großen See herum nach Eckernförde, die eine Straße links rum, die andere rechts. Und auf beiden ist die Hölle los, nur dass wir jetzt auch noch ohne Radweg dastehen. Das wollen wir nicht, deshalb biegen wir jetzt komplett von der Straße ab und fahren durch ein Wäldchen an den See, dort führt ein Wanderweg rundum, wie wir auf einer Hinweistafel gesehen haben und in eine Richtung ist er sogar als Radweg ausgeschildert, also wohl befahrbar. So geht es zunächst etwas holprig wieder ein paar Kilometer zurück, aber der Weg wird besser und so umrunden wir den See auf einer sehr schönen sehr ruhigen Strecke und kommen am Ende direkt in Eckernförde wieder an der uns bekannten Bundesstrasse raus. Unser Hotel heißt “Alte Fischeischule” und liegt, vollkommen logisch, auf dem Berg ganz oben. Nachdem wir eingecheckt haben stellen wir fest, dass nicht nur das Hotel ganz oben auf`m Berg, sondern unser Zimmer auch noch ganz oben im Hotel liegt und es gibt keinen Aufzug. Dafür werden wir mit einem traumhaften Ausblick über die gesamte Eckerförder Bucht belohnt, wir haben die “Captain`s Suite”.

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Zunächst überlegen wir, hier vielleicht einen Tag länger zu bleiben, wir wollen ja immer mal wieder einen Ruhetag einschieben, wie in den vergangenen Jahren auch. Wir verwerfen den Gedanken dann aber im Laufe des Abends wieder, da Eckerförde nicht wirklich das Zentrum des Ostsee-Tourismus abbildet. Es gibt einen schönen Hafen, um den man wohl ein wenig herumflanieren könnte, ebenso auf der Strand- / Uferpromenade. Ansonsten gibt es noch eine Shopping-Meile. austauschbar mit jeder anderen deutschen Kleinstadt und vor allem gibt es entlang und rundherum um all das genannte ein brüllendes Verkehrschaos. Nein hier bleiben wir nicht, mal sehen, vielleicht morgen in Kiel…
Am Ende gab`s im Hafen noch `nen Griechen, der uns unser Abendessen gebrutzelt hat und einen Hafen-/ Strandspaziergang.

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Die Nacht im Ostseehotel Hunhoi war traumhaft ruhig, nach einem saftigen Rib-Eye-Steak, ein paar guten Flensburger Pilsnern und einem Gute-Nacht-Schnaps waren wir in unsere Betten gefallen und haben bis zum  Morgen tief und fest geschlafen. Am Morgen hat uns dann ein heftig heulender Wind geweckt und uns ein paar Sorgenfalten auf die Stirn gezaubert. Aber erst mal gab es Frühstück, frisch zubereitet und echt lecker. Während wir geschmaust haben, kam die Sonne wieder zum Vorschein. Das löst zwar das Windproblem nicht, ist aber trotzdem angenehmer zum Fahren. So fahren wir von unserem schnuckeligen Hotel gegen 10:00 Uhr weg erst mal nach Gelting. Das ist die nächste bewohnte Siedlung, rund um das Hotel gab es nur ein weiteres Hotel und einen Jachthafen, der war eingezäunt und bewacht. Entweder sind die Segler so wilde Buben, dass sie eingesperrt werden müssen oder sie sind so zarte Pflänzchen, dass man sie vor uns beschützen muss. Ist uns aber egal, wir fahren also nach Gelting um eine Ansichtskarte für`s Logbuch zu erstehen. Das gelingt uns auch, die wird gleich geschrieben und in den Postkasten im Ort abgelegt. In Gelting gibt es jede Menge Kneipen und Ferienwohnungen und mindestens 3 Camping-Plätze, es drängt sich der Verdacht auf, dass der Tourismus hier die Haupt-Einnahmequelle ist.

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Anschließend fahren wir wieder ein Stück zurück ans Wasser und dann an selbigen entlang, obwohl der offizielle Radweg mal wieder quer durch`s Land geht, wollen wir ein bisschen Seewind um die Nase haben. Die Strecke ist schön, auch wenn der Weg selber uns ganz schön durchschüttelt. Irgendwann biegt der Weg dann doch vom Wasser ab in den Wald ein. Am Wasser weiter zu fahren trauen wir uns nicht, der Weg dort ist nur noch ein schmaler Pfad und der führt in ein Naturschutzgebiet. So geht es dann ein Stück durch einen Wald, vorbei an einer Windmühle und dann doch wieder auf eine Landstraße. Die ist zwar wirklich nur spärlich befahren, aber das wollten wir eigentlich nicht haben. Nach ein paar Kilometern zweigen wir wieder ab, weil ein Leuchtturm ausgeschildert ist und den können wir doch nicht auslassen.

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Beim Leuchtturm war ein Campingplatz, ein Campingplatz hat eine Kneipe und eine Kneipe verkauft Kaffee. Also haben wir einen getrunken und sind weiter geradelt. Zwischen Wiesen und Feldern, manchmal an einer Straße entlang und auch mal quer durch… Durch`s Nichts. Also sind wir dahin gefahren, haben das Nichts auch mal fotografiert. Irgendwann kommen wir dann an der Schleimündung an und fahren dort entlang nach Kappeln, weil es dort die Brücke gibt, die uns auf die andere Seite der Schlei bringt, dort steht unser Hotel. Da das aber auch fast an der Mündung der Schlei steht, müssen wir noch fast 5 km wieder aus Kappeln rausfahren. Was uns letztlich auch nötigt, zum Essen mit dem Taxi nach Kappeln zu fahren, respektive auch wieder zurück mit dem Taxi, eine Busverbindung gibt es nicht.

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Wir essen leckeren Fisch, bummeln ein wenig durch Kappeln und finden im Hafen einige alte, teilrestaurierte Eisenbahnwaggons und Lokomotiven.
Nachdem wir ein Taxi gefunden haben, fahren wir zurück ins Hotel, dort möchte ich die Aufzeichnung der Tour vom Navi auf`s Laptop übertragen, aber mein Laptop erkennt das Navi nicht mehr. Nach langem Basteln und rumprobieren muss ich feststellen, dass die USB-Buchse des Navi`s zerbröselt ist. Der Auslöser war schon auf der letztjähren Tour, als ich das Navi während der Fahrt an meine Fahrradlampe zum Laden angesteckt hatte und beim Abstellen der Lenker umkippte, was das Kabel so straff gezogen hatte, dass Stecker und Buchse in Mitleidenschaft gezogen wurden. Bis heute hatte zwar trotz wackeliger Steckverbindung alles funktioniert, aber jetzt ist die Nummer halt durch. Das macht das Navi sogar zum Total-Schaden, weil ich es ja somit auch nicht mehr laden kann. So bequem die Fahrerei mit dem Navi war, ein Beinbruch ist es keiner, früher ging es ja auch ohne. Schwerer trifft mich, dass wir die Touren nicht mehr aufzeichnen können, das fand ich schon immer sehr schön, die gefahrenen Strecken nachvollziehen zu können. Wir beschließen in den nächsten Tagen mal mit ein paar dieser Handy-Apps zu experimentieren.

 

Nach einem wunderbaren, extrem faulem Tag verlassen wir unsere Herberge in Flensburg. Wir können unsere Eindrücke nicht wirklich einordnen und diskutieren selbige noch eine Zeit lang. Das Zimmer ist den Preis nicht wert, darüber herrscht Einigkeit. Der Abend-Typ kennt sich entweder nicht aus oder konnte uns nicht leiden. Das Morgen-Personal, welches das sehr gute Frühstück kredenzt ist nämlich einigermaßen erstaunt, das ich beim Check-Out eine erneute Zahlung verweigere, auch aus den Gesprächen der anderen Gäste im Frühstücksraum kriegen wir mit, dass wir wohl die Einzigen waren, die vor Erhalt es Zimmerschlüssels Bares herzeigen mussten. Also ich finde, sooooo wild schauen wir nun auch nicht aus, auch nicht nach 15 Stunden Bahnfahrt.
Egal, das Haus sieht uns eh nicht wieder und damit geht es flott und mit Gebrüll auf den Ostseeküsten-Radweg.

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Das Erste, was uns nach ein paar Kilometern auffällt, es geht weder direkt am Wasser entlang, noch ist die Strecke topfeben, wie man von einem Küstenradweg erwarten könnte. Mit ein wenig Nachdenken wird uns die Sache dann auch klarer. Unsere letzten drei Touren führten entlang der Nordsee, dort fährt man gefühlt 80% des Weges auf dem Deich und somit ziemlich geradeaus dahin und immer am Wasser oder am Watt, wenn das Wasser mal eben wech ist. Hier gibt es keinen Deich. Ob das den gesamten Weg über so sein wird, bleibt abzuwarten, aber zumindest hier in der Flensburger Förde, an deren Verlauf wir heute entlangradeln, gibt es keine solchen extremen Sturmfluten, die solch aufwändige Bauwerke rechtfertigen würden. Und somit gibt es auch keine Möglichkeit immer der Küstenlinie zu folgen. Man fährt also auf mehr oder weniger küstennahen Straßen und Wegen. Und da diese durchaus ganz anständige Steigungen von durchaus auch erwähnenswerter Länge aufweisen, beschließen wir, dass das hier die holsteinische Schweiz sein muss! Keine Ahnung, ob das stimmt, hört sich aber plausibel an.
Wir fahren also bei anfänglich noch recht schönen Wetter so bergauf, bergab durch`s Gemüse und treffen ab und an mal auf`s Wasser. Das hat aber irgendwie nicht das Feeling am Meer zu sein, sind wir ja auch nicht richtig, es ist immer noch die Flensburger Förde, auf der gegenüberliegenden Seite ist Festland zu sehen, wenn auch dänisches. Apropos, viele Schilder in Flensburg und auch immer noch hier in den Dörfern sind in dänischer Sprache, selbst die Kneipenrechnungen in Flensburg haben den Wert in Euro und zusätzlich in Dänischen Kronen ausgewiesen. Die scheinen hier zwar in der Minderheit zu sein, aber es es erscheint wohl eine erwähnenswerte und beachtenswerte Minderheit zu sein. War uns so nicht bewusst. “Ägähn watt löörnd” würde der Loddar sagen.
Mit fortschreitender Zeit bewölkt sich der Himmel immer mehr und zwischenzeitlich fallen mal ein paar Tropfen. Ist aber nie dramatisch und langt auch nicht, dass die Straße auch nur annähernd nass wird. Wenigsten hält sich der Wind in Grenzen, er bläst zwar von vorne, aber nie auch nur ansatzweise so stark, wie vorhergesagt. Wer immer die zuständige hiesige Gottheit des Windes sein mag, vielen Dank und bleibe uns gewogen.

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Aufgrund der aber anderslautenden Vorhersagen hatten wir die heutige Tour eher kurz anberaumt und so erreichen wir bereit viertel vor vier unser Hotel in der Nähe von Gelting. Die letzten Kilometer führten dann doch noch mal direkt am Wasser entlang und auch unser Hotel ist in Sichtweite zur Ostsee. Das Hotel nennt sich “Ostseehotel Hunhoi”. Auch die Straße, in der es liegt heißt Hunhoi, allerdings kann uns auch auf Nachfrage keiner beantworten, ob das etwas und was es bedeutet. So merkwürdig der Name auch ist, das Zimmer ist toll und sehr modern eingerichtet, wir erfahren allerdings auch, dass Hotel und Restaurant soeben erst eröffnet wurden. Egal, und gefällt es hier. Wir haben gut zu Abend gegessen und für morgen eine weitere kurze Etappe geplant, da wir uns Kappeln an der Schlei anschauen möchten und dem Wetter nach wie vor nicht so richtig trauen. Die Nachrichten aus dem Rest Deutschlands berichten uns ja von heftigen Unwettern, davon haben wir zwar bis jetzt nicht mal ansatzweise was gespürt, aber die Vorhersagen sind sich sehr uneins, ob und / oder wann uns das hier treffen wird. Deshalb planen wir erst mal vorsichtig und kurzfristig.

Wir haben diesmal etwas gemacht, was wir noch bei keiner unserer Radltouren bisher gemacht haben, nämlich gleich den allerersten Tag zum Bummeltag erklärt. Normalerweise waren wir immer sofort am ersten Tag unterwegs und haben erst nach ein paar Tagen den ersten Stopp eingelegt. Diesmal haben wir das anders geplant und sind nach der gestrigen DB-Odyssee froh uns zu so einen Fauxpax haben hinreißen lassen.

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Nach einem ausgiebigen (späten) Frühstück fahren wir von unserem Hotel mit dem Stadtbus ins Zentrum von Flensburg und haben den ganzen Tag nichts Besseres zu tun, als bei sehr schönem Wetter durch Altstadt, Shopping Meile und Hafen zu schlendern und nebenbei die ortüblichen Leckereien zu testen, sprich Fisch- oder Krabbenbrötchen, Rum und Bier. So vergeht ein ganzer Tag relativ schnell…

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Dann haben wir noch ein Flensburger Amt besucht, was wohl außerhalb Schleswig-Holsteins ziemlich unbekannt sein dürfte.

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und dann wussten wir ja, dass man das Zeugs ganz gut trinken kann,
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aber dass die da echt drin baden, das hat uns dann doch überrascht.

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Auf jeden Fall war es ein super Tag, mit neuen Erkenntnissen, neuen Ansichten der Welt und `ner ganzen Menge Vorfreude auf die morgen beginnende Radltour.

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Niemand kann sich vorstellen, wie froh wir waren, als wir nach über 15 Stunden Deutsche-Bahn-Odyssee in unserem Hotel in Flensburg angekommen waren.
Wir waren morgens schon kurz vor 6:00 Uhr von daheim aufgebrochen, unser Zug sollte 6:22 Uhr starten. Am Bahnhof angekommen haben wir uns gefreut, dass unser Zug schon bereit stand, uns aber gleichzeitig geärgert, dass der Wagen, in dem wir Sitz- und Radlplätze reserviert hatten, am falschen Ende des Zuges montiert war. Alle Wagen von 06 bis 16 waren der numerischen Reihenfolge nach hinter der Lokomotive angehängt. Danach, also hinter Wagen 16 war unserer… Wagen 05. Logisch? DB-Logik!
Aber da wir Zeit genug hatten, haben wir das mit Humor genommen. Los ging die Fahrt und obwohl der IC 2226 von Regensburg bis Hamburg fährt, hatten wir uns entschieden in Frankfurt umzusteigen. Das gab uns nämlich die Möglichkeit, am Bahnhof Frankfurt zu frühstücken und außerdem wären wir trotz des Aufenthaltes von 90 Minuten noch eine Stunde früher in Hamburg, weil der IC 2226 nämlich die große Deutschlandrunde über`s Ruhrgebiet fährt. DB-Sightseeing sozusagen. Allerdings hatten wir die Rechnung mit der Stunde eher ankommen ohne die Deutsche Bahn gemacht. Unser Anschlusszug, der IC 2374 aus Karlsruhe nach Kiel fuhr zwar pünktlich ein, aber niemals wieder ab. Zunächst, als wir schon Fahrräder, Gepäck verstaut und uns in Abreise-Position (mit ans Fenster gedrückten Nasen) gebracht hatten, wurde der Zug ein wenig hin und her rangiert. Nach weiteren 10 Minuten folgte eine kaum verständliche Ansage, dass man sich doch irgendwelche Ausweichzüge suchen sollte… nach zwei, drei Minuten Verwirrung und allgemeinem Geschnatter im Waggon bin ich zur Zugbegleiterin, die vor dem Zug auf dem Bahnsteig stand. Die wusste erst mal gar nichts. Daraufhin hab ich sie gefragt, ob das ein Gameboy oder ein Funkgerät wäre, dass sie da in der Hand hält und wenn es das wäre, für das ich es  hielte, ob sie nachfragen könnte. Hat sie dann gemacht, mit dem Ergebnis, der Zug hätte an einem Wagen einen “Plattstelle”. Das bedeutet wohl einen defekten Radreifen, so etwas, was den ICE-Unfall von Eschwege damals verursacht hatte. Dann bin ich also den Mädels und Buben von der DB erst mal dankbar, dass sie es diesmal vorher gemerkt haben.
Hilft und aber jetzt noch nicht weiter auf dem Weg in den Urlaub. Ich mach mich also auf den Weg, entlang des Bahnsteiges um jemanden zu suchen der mehr Informationen hat. Zunächst finde ich jemanden, der hektisch an einem Waggon rumhantiert, mit Helm und Warnweste, der schaut irgendwie technisch kompetent aus. Kann oder will oder darf mir aber nix sagen und schickt mich zum Zugleiter.

Kurzer putziger Dialog:
Ich: “Wo finde ich den?”
Er: “Weiß ich nicht.”
Ich: “Aha. Wo ist das?”
Er: “Keine Ahnung.”
Ich: “Ist es der da vorn?”
Er: “Nein, das ist der Lokführer, vielleicht da hinten.”
Ich: “Nein, das ist die Zugbegleiterin, die weiß die andere Hälfte von Dir. Wie schaut der Zugleiter aus?”
Er: “Der hat `ne DB-Uniform an.”
Ich (vermutlich mittlerweile hochrot im Gesicht und mit leicht geballten Fäusten): “So eine wie du und gefühlt 2.000 andere hier in diesem Irrenhaus?”
Daraufhin schaut er mich dann doch mal an, muss grinsen und gibt mir den Hinweis auf Wagen 10, dort wäre das Dienstabteil. Genau dort finde ich also den Herren, der mir auch nach kurzer Bedenkpause eine Audienz gibt. Ich frage ihn, ob er denn sagen könne wie lange wohl die Reparatur dauern würde. Das kann er nicht sagen, vielleicht eine Stunde oder länger. Naja, das ist doch mal `ne Ansage, bis wann weiß er das genau? Kann er nicht sagen. Wer weiß das? Niemand… Das ernüchtert mich einigermaßen, ich frage ihn, was er wohl meint, was wir jetzt machen sollen? Darauf seine ziemlich schnippische Antwort: “Es steht ihnen doch frei den nächsten Zug zu nehmen!”
Nachdem ich zwei, drei mal geschluckt habe, um ihn nicht direkt zu erwürgen, erkläre ich ihm, was es für ein Drama ist, eine Reservierung für einen Fahrradstellplatz in einem IC in Deutschland zu kriegen und ob er glaubt, dass seine Kollegen im nächsten IC tolerant genug wären uns ohne eine solche mitreisen zu lassen. Darauf hat er endlich die Güte mich anzuschauen und erklärt, dass er das nicht glaube und verspricht mir dass zu klären. Alternativ empfiehlt er mir Nahverkehrszüge, die ja reservierungsfrei wären. Meine Frage, ob er eine Vorstellung habe, wie lange man mit Nahverkehrszügen von Frankfurt nach Flensburg braucht, kann er nicht beantworten. Er sucht also zunächst nach einer Lösung für sein und unser Problem und ich mache mich trotzdem mal zum DB – Infoschalter auf und erfrage alternative Möglichkeiten, aber ohne akzeptables Ergebnis.
Zwischenzeitlich heißt es dann mal, der Zug würde, nachdem man den defekten Wagen entfernt hätte, weiterfahren. Aber irgendwann heißt es doch plötzlich: “Alle raus, der Zug fährt nicht weiter!” Niemand kann verstehen, warum man einen defekten Wagen nicht aus einem Zugverband entfernen kann, für jeden von uns hat es den Beigeschmack, dass es für die DB einfach billiger ist, in solch einem Fall die Kunden einfach auf den nächsten Zug zu vertrösten. Nur geht das nicht mit uns Radlern. Und da wir (zum Glück) nicht nur zwei sondern 14 Radler waren, die das betraf, musste sich der Zugleiter kümmern. Hat er dann dann auch und sehr engagiert und auch erfolgreich. Der nächste IC (zwei Stunden später) war informiert und hatte schon mal die Sitzplätze im letzten Wagen geräumt. Die Zugbegleiterin war informiert und hat nach Kräften versucht, die doppelte Menge Radln unterzubringen. Das hat auch fast geklappt, obwohl einige der Betroffenen ungeduldig bis dumpfbackig reagiert haben, zum Schluss wurden zwei Fahrräder (unter anderem meines) im Waggon auf einem Rollstuhlstellpaltz geparkt und schon war alles, bis auf die Verzögerung, gut.

Somit erreichen wir also Hamburg etwa 2:20 Stunden nach Plan. Meiner Information vom Bahnhof Frankfurt nach und auch der DB-Seite im Internet nach geht es weiter mit einem Regionalzug in Richtung Kiel, den man in Neumünster verlässt, um den RE nach Flensburg zu besteigen. Allerdings liegt im IC ein Faltblättchen aus, welches einen RE verspricht, der uns direkt von Hamburg nach Flensburg tragen würde. Wir also in Hamburg aus dem Zug, zum nächsten Bahnsteig, an welchem der RE starten sollte. Dort stand auch einer, mit der richtigen Nummer aber dem falschen Ziel. Nämlich Elmshorn, anstatt Flensburg. Ich schaue also auf einen der gedruckten Aushänge, dort steht ganz klar: Abfahrt 17:47 Uhr, RE7 nach Flensburg, Bahnsteig 11. Ich sehe einen Menschen in der sympathischen dunkelblauen Uniform unseres zauberhaften Schienen-Beförderungs-Unternehmens, ich hin zu ihm: “Hallo, laut Aushang sollte jetzt hier ein Zug nach Flensburg abfahren?” Darauf er: “Sehen sie einen?”
So rührig und hilfreich die Herren in Frankfurt waren, so wenig brauchbar ist der Typ hier. Manche würden ihn vielleicht als “hanseatisch wortkarg” bezeichnen. Meiner Meinung nach trifft die Bezeichnung “Depp” sein Naturell eher.
Egal, es geht also weiter, mit Zwischenhalt Neumünster. Warum der andere Zug nicht (mehr) verkehrt, erfahren wir nicht, macht jetzt auch keinen Unterschied mehr. Wir erreichen Flensburg also kurz vor neun Uhr abends und schwingen uns auf unsere Räder Richtung Hotel. Es sind zwar nur 3 Kilometer bis dahin, die aber bergauf. Wir denken uns dann auch: “Klar, das Hotel heißt `Am Wasserturm`, irgendwie klar, dass es am Berg oben ist!” Aber erstens hab ich bei der Buchung nicht dran gedacht und zweitens ist hier in Flensburg alles restlos ausgebucht. Nach dem Check-In, bei dem ich überrascht feststellen musste, dass man hier erst Kohle sehen will, bevor man ein Zimmer kriegt, sind wir einigermaßen ernüchtert. Für das Geld hatten wir uns schon etwas anderes vorgestellt. Zimmer und Bad sind sehr klein und (wohlwollend formuliert) spartanisch ausgestattet. Es ist zwar sauber, aber das Mobiliar ist uralt und abgenutzt. Die dunkelgrünen Fließen im Bad hätten schon in meiner Kindheit als unmodern gegolten und die ist schon ein paar Tage her…
Egal, das einzige Lokal in der Gegend ist ein Jugoslawe, wie uns der punkige Hotelboy wortwörtlich berichtet, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob diese geographische Bezeichnung heutzutage noch politisch korrekt ist. Also ziehen wir dorthin, um dem südosteuropäischen Gastwirt Fass und Kühlschrank leer zu fressen bzw. zu saufen. Das gelingt uns zwar nicht vollends aber wohl gesättigt kehren wir spät abends in unser Hotel zurück und fallen todmüde in die Betten.

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Der nächste Tag wird ausschließlich der Entspannung und dem endgültigen Ankommen im Urlaub gewidmet. Mehr dazu und weitere Bilder gibt es morgen.

Gute Nacht!

…und das wird auch Zeit! Seit September letzten Jahres, also seit fast 8 Monaten hatte wir, bis auf einen kurzen Ausflug nach Wien an Ostern keine Auszeit mehr. Entsprechend freuen wir uns auch auf drei Wochen ohne jeden Stress. Ohne Plan und Ziel kann man nicht sagen, wir haben die Zugfahrt nach Flensburg gebucht und bleiben erst mal einen Tag dort um richtig auszuschlafen und uns ein wenig See-Luft um die Nase wehen zu lassen. Von da aus soll es immer an der Ostsee entlang, wenn möglich bis zu polnischen Grenze gehen. Das ist aber kein Muss, denn erstmals haben wir keine Rückfahrt gebucht, sondern fahren einfach so weit, wie es uns Spaß macht und das Wetter es zulässt.

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Vorher war noch eine Woche mit vielen Terminen zu bewältigen. Neben dem Job waren wir Montags noch in Nürnberg bei einem BAP – Konzert und haben mal wieder 3 Stunden richtig gute Live – Musik genossen.

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Dann war noch ein Fahrrad zu reparieren, eine defekte Bremse und eine gebrochene Speiche mussten gerichtet werden. Und dann war ja auch noch der Termin beim Reisebüro… Da ging es aber schon um den übernächsten Urlaub. Dieser Text handelt jetzt erst mal vom Nächsten.

So starten wir also morgen bereits kurz nach sechs Uhr vom Bahnhof in Regensburg und hoffen gegen sieben Uhr abends an die Tür unseres Hotels in Flensburg zu klopfen.

…und das schauen wir uns natürlich an! Aber es war nicht nur das bekannte Wienerlied von Robert Stolz alleine, was uns in die Hauptstadt der Alpenrepublik gelockt hat. Ein langes Osterwochenende mit durchaus ansehnlicher Wettervorhersage hat uns veranlasst ein paar Tage in der Metropole an der Donau zu verbringen.

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Witzigerweise gibt es in Wien an jedem Eck “Ostermärkte”, hab ich so auch noch nicht gesehen. Natürlich kommen wir da an keinem vorbei ohne zu verweilen. Smiley mit geöffnetem Mund

 

 

Am Samstag vormittag war es noch ziemlich frisch und bewölkt, das stört aber bei einem Bummel über den Naschmarkt nur begrenzt. Man kann sich ja jederzeit bei einem Gläschen aufwärmen.

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Am Sonntag war der Prater natürlich unser Ziel. Eine Fahrt mit dem historischen Riesenrad ist einfach Pflicht.

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Wir haben die drei Frühlings-Tage in Wien aus vollem Herzen genossen, zu Fuß, im Fiaker oder wie auch immer. Wien ist eine schöne Stadt!

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Ein Hinflug in den Sonnenaufgang – der perfekte Start in den Urlaub!

 

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relaxed den Tag genießen – so lässt es sich leben

 

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die englische Seite von Palma ?

 

 

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Akrobatik am Strand – nix für uns

da machen wir lieber ne Radltour von Palma nach Arenal (immer am Wasser entlang).

 

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Mit dem „Roten Blitz“ von Palma nach Sóller, der Hauptstadt der Tramuntana

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ein wenig Kultur im Bahnhof von Soller

 

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mit der nostalgischen Straßenbahn geht es weiter bis zum Hafen Port de Sóller

 

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am Kap Formentor

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in der Kathedrale von Palma

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Ein unbedingtes „Muss“, der Mercat de l’Olivar (Markthallen) in Palma!

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manches ist schon ein wenig gewöhnungsbedürftig

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Abendstimmung in Palma

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Der Weg nach Cala de Sa Calobra

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Deià (Deyá) gilt als das Künstlerdorf Mallorcas

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