Der 15. August ist bei uns ein Feiertag und dieser fiel in diesem Jahr auf einen Montag.
Ein langes Wochenende bietet sich natürlich an mal wieder eine Städtetour zu machen.
Unser Ziel ist Dresden. Dort waren wir zwar schon öfters, aber es gefällt uns und man
kann immer wieder mal hinfahren.

Eines der schönsten Bauwerke in Dresden ist für mich nach wie vor die Frauenkirche.
Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Frauenkirche im Februar 1945 bei
einem Luftangriff so schwer beschädigt, dass sie einstürzte und lediglich eine Ruine
stehen blieb. Auch währen der DDR-Zeit blieb diese Ruine erhalten; Einige Jahre nach
der Wende begann man mit dem Wiederaufbau und am 30. Oktober 2005 konnte die
Kirche in alter (neuer) Pracht wieder eingeweiht werden. Der Wiederaufbau verschlang
eine Summe von 136 Millionen Euro, wobei hiervon 108 Millionen Euro durch Spenden
aus der ganzen Welt zusammenkamen.

 

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Die Prager Straße, an deren Ende sich der Bahnhof befindet, wird hauptsachlich durch
Geschäfte in mehr oder weniger moderner Architektur dominiert.

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Dieses Wandbild war so ziemlich das einzige, was an dem Gebäude an dem es angebracht war,
nicht marode aussah.

Aber die Dresdner-Neustadt hat auch viele schöne – manchmal kuriose – Ecken zu bieten.

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Im “Restaurant St. Petersburg” gibt es neben den “Pelmeni” und dem “Boeuf Stroganow”
auch “Fisch nach Art der Katharina der Großen” auf der Speisekarte; ich möchte mal bezweifeln,
dass die Dame selbst gekocht hat.
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Als ich im Internet geschaut hatte, was wir uns bei unserem Besuch vielleicht ansehen könnten
habe ich entdeckt, dass es in der Dresdner Neustadt eine Markthalle gibt. Auf der Internetseite
der Markthalle selbst wirkt diese irgendwie ein bisschen kalt; aber das Markthallen auf mich
immer eine gewisse Anziehungskraft ausüben und weil wir sowieso schon in der Neustadt
sind, gehen wir halb mal gucken und sind positiv überrascht. Überschaubar groß und kalt
wirkt es mit Besuchern auch nicht.

 

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Der Blick auf die Dresdner Altstadt – immer wieder schön.

 

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Ein paar Impressionen aus der Altstadt!

 

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Für den Sonntag steht eine kleine Radtour  auf dem Programm. Entlang der Elbe wollen wir von
unserem Hotel, wo wir uns auch die Fahrräder ausgeliehen haben, bis nach Pillnitz und dann auf
der anderen Elbseite wieder zurück.Unser Weg führt vorbei an einem “botanischen Sommerklub”,
an Weinbergen, idyllischen Fachwerk
häusern,, dem “Blauen Wunder”, an Pferdekoppeln und
lila Kühen.

 

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Schloss Pillnitz

 

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Leider blüht um diese Jahreszeit die Camelie für die Schloss Pillnitz berühmt ist nicht mehr.
Aber auch die anderen Blüten sind wunderschön.

 

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Für die Rückfahrt setzen wir zunächst mit der Fähre ans andere Ufer über; zwischendurch
müssen wir aufgrund eines Stadtteilfestes den Radweg mal verlassen und ein Stück auf der
Hauptstraße fahren; aber noch bevor wir wieder am “Blauen Wunder” sind fahren wir wieder
auf unserer geplanten Route.

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DSC06743 DSC06768 eine kleine Bierpause muss sein

 

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Wie in den meisten touristisch interessanten Großstädten gibt es auch in Dresden ganz
verschiedene Möglichkeiten die Stadt zu erkunden. Nachfolgend ein paar Beispiele.
Wir haben für unsere Stadterkundungen die konventionelle Art, per pedes, gewählt.

 

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Am Sonntag Abend gehen wir zum Essen in die “Dresdner Trödelschänke”. Das Essen ist
gut; aber viel interessanter ist der ganze Krempel der hier rumsteht.

 

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Wir lassen den Abend in einer Cocktailbar ausklingen; Montag um ca. 11:00 Uhr geht unser
Zug zurück.

Donnerstag, 24. Juli 2016

Morgens kurz nach acht geht unser Zug Richtung Berlin. Unterwegs wurde das Wetter immer
schlechter,  zeitweise hat es heftig geregnet.

Na hoffentlich wird das wieder. Obwohl wir zweimal umsteigen müssen, sind wir fast pünktlich
in Berlin (Hbf)  angekommen. Unser Hotel finden wir problemlos und am späten Nachmittag
machen wir uns auf den Weg  zur Waldbühne. Nach einer Fahrt mit der U-Bahn und einem
20-minütigen

Spaziergang – vorbei am Olympiastadion – DSC06193 sind wir endlich angekommen.
Das Wetter ist perfekt, wenn auch ziemlich schwül.


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Wir waren noch nie in der Waldbühne, sind aber vom ersten Augenblick an fasziniert.
Kurz vor sieben – noch sind etliche Plätze nicht besetzt, besonders die auf der Sonnenseite, aber
es ist ja auch noch Zeit, um halb acht soll es losgehen.

Mit ein klein wenig Verspätung beginnt das Konzert und das Publikum wird von Neil Young,
zunächst solo, dann mit Band, verzaubert. Musik pur – ohne Schnickschnack; keine Leinwände,
keine Light-Show,  trotzdem – oder  gerade deswegen – faszinierend. Auf der Setlist – falls es die
überhaupt gibt, denn manchmal hat man den Eindruck Neil Young entscheidet spontan welcher
Song als nächstes kommt – ein Mix aus alten und neuen Songs.

 

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Drei Stunden purer Musikgenuss – dann ist Schluss. Zufriedene Gesichter – sowohl beim
Publikum, als auch bei den Musikern: Nach einem kleinen Tänzchen auf der Bühne verlassen
die Stars des Abends die Bühne und gleich beginnt der Abbau des Equipments.

Wir gönnen uns noch ein Bierchen und machen uns dann auf den Weg ins Hotel.

 

Es war bereits nach Mitternacht als wir wieder im Hotel sind. Wir schalten den Fernseher ein
und  die erste und einzige Meldung ist der Amoklauf in München. Nicht zu fassen; am letzten
Sonntag waren wir noch auf dem Tollwood-Festival in München; das ist nicht weit von dort.
Ein Buch von Astrid Lindgren heißt “Die Menschheit hat den Verstand verloren” . – Wie weit
sind wir wohl davon noch entfernt?

 

Freitag, 25. Juli 2016

Wir schlafen aus, frühstücken und machen uns wieder auf den Weg in die Stadt: Mit dem
Tagesticket sind  wir flexibel und müssen nicht alles zu Fuß machen. Unsere Stadterkundung
beginnt am “Sophie-Charlotte-Platz”.

DSC06318   und das erste Ziel ist der Alexanderplatz.

Vom Fernsehturm aus wollen wir uns einen Überblick über die Stadt verschaffen.

DSC06321 DSC06325 Erstauntes Smiley man ist das hoch

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Nachdem wir uns alle 12 Bezirke von Berlin (jedenfalls soweit die Sicht es heute erlaubt)
von oben angesehen haben gönnen wir uns an der Bar einen Cocktail bevor wir mit dem
Aufzug ganz schnell w
ieder unten sind.

Auf dem Weg zum Nikolaiviertel kommen wir u. a. auch am roten Rathaus vorbei. Wer ist
eigentlich gerade regierender Bürgermeister von Berlin? Michael Müller sagt Wiki. Kann
mich nicht erinnern, von ihm schon mal gehört zu haben Smiley.

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Wir besuchen noch die “Markthalle Neun” in Kreuzberg und als wir auf dem Rückweg an
einem  vietnamesischen Restaurant vorbei kommen, entscheiden wir uns dort zu essen.

 

Samstag, 23. Juli 2016

Am nächsten Tag stehen auf dem Programm der Potsdamer Platz, das Holocaust-Mahnmal,
das Brandenburger-Tor …

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Bei einer Bootsfahrt lernen wir die Stadt ein wenig vom Wasser aus kennen.

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Sonntag, den 24. Juli 2016

Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und machen uns auf den Weg zum Busbahnhof,
der nicht weit von unserem Hotel entfernt ist. Das die Fernbusbranche boomt ist hier nicht zu
übersehen: 36 Bussteige habe ich gesehen und an fast jedem war was los.

Unser Bus geht um 11:00 Uhr; unterwegs wird wie auf der Hinfahrt das Wetter wieder schlecht,
es beginnt zu regnen, wir stehen im Stau und kommen mit eineinhalb Stunden Verspätung in
Regensburg wieder an.

Ein für uns wunderschönes Wochenende geht zu Ende!