Havanna war schon immer ein Traum von mir, aus unterschiedlichen Gründen wurde es immer wieder verschoben. Jetzt war es also soweit, Abflug in München, Ankunft abends auf dem International Airport Jose Marti La Habana. Nachdem wir von mehreren Cubaner/innen ausgiebig mit strengem Blick gemustert wurden, wurden wir für würdig befunden die revolutionäre Insel zu betreten. Der Transfer zum Hotel verlief reibungslos, wir haben gespannt aus den Fenstern des Busses geschaut und erste Eindrücke aufgesogen um schließlich in unserem Hotel zu landen. Wir hatten uns absichtlich nicht für ein Hotel einer großen internationalen Kette mit austauschbarem All-Inclusive-Service entschieden, es sollte ein kleineres Haus sein, Bed-and-Breakfest, um genügend Freiraum für eigene Erkundungen zu haben. So war es dann das Hotel del Tejadillo geworden, typischer Baustil, den man von den Berichten über Havanna kennt, wie wir später erfahren sollten eine ehemalige Schule. Also eigentlich zwei Gebäude, jeweils um einen Innenhof (Patio) herum gebaut.

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Erste Erkenntnis: Amtssprache spanisch, mit Englisch-Teilkenntnissen beim Personal. Wie sich herausstellen sollte, ist es durchaus nicht so, dass jeder in Havanna englisch spricht oder versteht, wie in den Reisemagazinen häufig versprochen wird, wir finden auch reichlich Bars und Kneipen, die nicht mal eine englische Speisekarte anbieten können, der Grund dafür kommt uns auch ziemlich bald: Gefühlt 95% der Touristen, die sich in Havanna frei bewegen sind spanisch sprechend, vermutlich überwiegend aus Latein- und Südamerika. Das europäische und nordamerikanische Volk haust wohl eher in den besagten All-Inclusive-Bunkern und wird in wohlgeordneten Grüppchen über eine wohlrestaurierte Platzfolge geführt und dann wieder in den Bus verpackt.

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Unser Hotel befindet sich mitten im Vieja (Alt-Havanna) in der Nähe des Plaza del Cathredal. Dies ist einer der restaurierten Plätze, die Gebäude sind alle gut in Schuss, es ist einigermaßen sauber, schaut gut aus. Es ist noch relativ früh am Morgen und noch nicht viel los. Obwohl wir am Abend ziemlich müde waren, sind wir schon so zeitig unterwegs, da wir etwa gegen 4 Uhr unwiderstehlich geweckt wurden. Per Hahnenschrei! Zuerst denke ich, ich habe schlecht geträumt, aber der Gockel wiederholt sein Geplärr lautstark und vehement, bis ich gegen 6:00 Uhr genug habe und das Ende der Nacht verkünde. So sind wir also nach ausgiebigem Frühstück bereits unterwegs und da wir ziemlich planlos sind, biegen wir vom Plaza del Cathredral in Richtung Stadtmitte ab in eine Gasse (O`Reilly).

Und was wir hier antreffen, hatten wir so nicht erwartet. Die Straße ist eng und die etwa 3-stöckigen Häuser lassen nur wenig Sonnenlicht bis auf die Straße. Bereits nach wenigen Metern weisen die Häuser einen teils erbärmlichen Zustand auf, viele würden in unseren Breiten als absolut baufällig eingestuft. Dazu kommt ein erbärmlicher Gestank, der zum einen vom umherliegenden Müll, aus den überall herumstehenden offenen Müllcontainern, vor allem aber aus der Kanalisation kommt. Es hatte in der Nacht mehrfach heftig geregnet, auch heute Morgen noch und das überfordert das Abwassersystem dieser Stadt anscheinend komplett. Entsprechend stinkt es aus den Gullies auf der Straße und mindestens genauso aus den meist offenen Türen und Fenstern der Häuser. Wir stellen dieses Phänomen immer nach einem Regenschauer fest, es relativiert sich dann ein wenig, je besser die Sonne die Stadt aufheizt, der immer präsente Wind tut ein Übriges dazu. Wie wir im Laufe der nächsten Tage feststellen müssen ist das nicht der kleinere Teil der Stadt, der sich in diesem Zustand befindet, sondern der absolut Überwiegende. Wir kommen über den Parque Central auf den Paseo Prado, einem ehemaligen Prachtboulevard, der sich vom Parque Central bis zum Meer erstreckt. Der Paseo Prado trennt Vieja von Centro Habanna , dem wohl verfallensten Viertel der Stadt. Eine Touristen Guide, die wir im Laufe der nächsten Tage aufsuchen werden, erzählt uns, dass hier 63.000 Leute pro Quadratkilometer leben!!! Zum Vergleich, der am dichtesten besiedelte Stadtteil Berlins (Kreuzberg) hat eine Dichte von 14.000 EW / qkm. Ich versuche diese Zahl später zu verifizieren, finde aber „nur“ eine Angabe von 42.000 EW / qkm aus dem Jahr 2014. Und wohlgemerkt, es handelt sich hier nicht um eine Hochhaus- oder Plattenbau-Siedlung, sondern größtenteils um 3 – 5-stöckige (Ur-) Altbauten.

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Entlang des Meeres wird der Stadtteil vom Malecòn begrenzt, einer vierspurigen Straße, die speziell in den Abendstunden vielbefahren und –bevölkert ist. In den Abendstunden deshalb, weil man hier den Sonnenuntergang genießen kann und anschließend wohl den massiven Verfall nicht mehr so genau sieht.

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Um nicht falsch verstanden zu werden, es ist der Stadt deutlich anzusehen, was sie mal für eine Schönheit war, aber diese Zeit ist längst vergangen. In unseren vielen Gesprächen lernen wir auch, dass die Zeitrechnung in Cuba in „vor der Revolution“ und „nach der Revolution“ unterteilt wird. Wobei die Kritik an der Politik von Fidel Castro deutlich rauszuhören ist, dessen Bilder man auch schon suchen muss in den Straßen von Havanna, während Che Guevara immer noch allgegenwärtig ist. Wir werden in den Straßen natürlich immer als Touristen erkannt und entsprechend häufig angesprochen, die Cubaner sind sehr leutseelig, wobei natürlich meist der Wunsch etwas zu verkaufen oder anzubieten dahinter steht. An unserem letzten Tag in der Hauptstadt treffen wir noch einen Cubaner, der als Student mehrere Jahre in der damaligen DDR gelebt hat und entsprechend gut deutsch spricht. Er lädt uns sofort in seine Wohnung ein und bietet uns was zum Trinken an, um ein wenig deutsch zu sprechen, wie er sagt. Es entwickelt sich ein sehr interessantes Gespräch, leider haben wir etwas zu wenig Zeit, da wir auf der Jagd nach Eintrittskarten für eine der großen Zigarrenfabriken sind. Es ist nämlich gar nicht so leicht, als Privatperson irgendwo reinzukommen, sicher auch das ein Argument für diese durchorganisierten „Alles-fertig-Urlaube“. Jedenfalls schickt man uns eineinhalb Tage von Pontius zu Pilatus, bis es uns gelingt, die Tickets zu bekommen, da ist wirklich Humor und Durchhaltevermögen gefragt.

Natürlich lassen wir es uns auch nicht nehmen, uns in einem der unzähligen Oldtimer-Taxis durch die Stadt chauffieren zu lassen. Der Bube hatte uns auch direkt auf der Straße angesprochen und nicht locker gelassen, bis wir in seinen quietsch-pinken Chevrolet Deluxe Baujahr 1951 eingestiegen waren.

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Der Bursche fährt uns den halben Tag quer durch Havanna und zeigt uns einige interessante Ecken, auch wenn er versucht, die größten Baustellen zu umfahren. Durchaus verständlich, die Ecken, die nicht gerne hergezeigt werden, erwandern wir uns in den nächsten Tagen. Wir sehen Ecken, so was hält man gar nicht mehr für möglich, dass da Leute hausen. Andererseits erfahren wir überall, dass die Cubani fast immer freundlich lächeln und uns immer in ein Gespräch verwickeln wollen, was mangels Sprachkenntnissen zwar nicht immer funktioniert, aber trotzdem auch sehr viele interessante Erfahrungen und Eindrücke bei uns hinterlässt.

Neben der traumhaften, wenn auch völlig maroden Architektur der Stadt interessieren mich natürlich die Fahrzeuge auf Havannas Straßen, egal ob es die amerikanischen Oldtimer sind (die es immer noch in erstaunlichen Massen gibt, in allen erdenklichen Zuständen) über alte LKW und Motorräder (häufig MZ aus DDR-Produktion, auch diese aus allen möglichen Epochen des DDR – Motorradbaus). Und natürlich fahren auch jede Menge Autos aus russischer Produktion hier durch die engen Straßen. Deren Zustand (der Straßen und Wege) in etwa dem der schlimmsten Häuser gleicht. All diese Fahrzeuge bewegen sich gleichzeitig, keinen erkennbaren Regeln folgend aber in jedem Falle laut hupend durch die Stadt.

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Die aus diesem Verkehrs-Chaos resultierende Abgas-Belastung mag sich jeder selber vorstellen. Ich weiß nicht, ob deutsche Messgeräte dafür ausgelegt wären, das ist keine Feinstaub- sondern eine Grobkiesel-Belastung…
Trotzdem hat uns diese Reise in die Vergangenheit absolut fasziniert, Havanna ist in jedem Falle eine Reise wert, auch wenn wir nach 6 Tagen vollkommen ausgelaugt sind. Havanna ist extrem laut und hektisch, wir sind heilfroh zu unserem zweiten Ziel Varadero weiterreisen zu können. Allerdings packt uns dort nach ein paar Tagen schon wieder die Abenteuerlust, wir überlegen tatsächlich noch mal nach Havanna zurück zu kehren, verwerfen diesen Gedanken allerdings wieder und einigen uns darauf, in ein, zwei Jahren das nachzuholen.

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Am 05. November startet mittags unser Flug mit ca. 1 1/2 Stunden Verspätung Richtung der
kubanischen Hauptstadt Havanna.
Fast 11 Stunden Flug liegen vor uns.

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Als wir auf dem Flughafen Havanna José Marti landen ist es bereits stockdüster; wir verlassen
den Flieger und können es kaum glauben, in der Millionenmetropole Havanna laufen wird zu Fuß
über das Rollfeld zum Flughafengebäude, um uns einer eingehenden Prüfung, ob wir denn auch
berechtigt sind dieses Land zu betreten, zu unterziehen. Es gibt keine Beanstandungen und die
angeblich so dringend benötigte Bestätigung einer Auslandskrankenversicherung in spanischer
Sprache will überhaupt niemand sehen.
So gegen 22:00 Uhr sind wir dann endlich in dem von uns ausgesuchten “Hotel del Tejadillo”
angekommen. Unser Zimmer und wie wir am nächsten Morgen feststellen, auch der Rest des
Hotels gefällt uns sehr: Gleich um die Ecke essen wir noch eine Kleinigkeit und fallen dann ins Bett.

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Gleich nebenan vom Hotel ist die Plaza de la Catedral. Beim schlafen gehen denke ich noch
daran, dass die Glocken hoffentlich nicht in aller Herrgottsfrühe schon bimmeln mögen und
bin dann doch sehr erstaunt, als wir nicht erst um sechs, sondern bereits schon um vier von
einem durchdringenden Hahnenschrei geweckt werden. Kirchturmglocken haben wir nie
gehört, aber jeden Tag pünktlich den Hahnenschrei; je nach dessen Lust und Laune auch
mehrmals und manchmal bekam er von anderer Stelle auch eine Antwort. Gesehen haben
wir ihn nie.

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Havanna zu beschreiben ist schwer. Sie einfach als Stadt mit morbidem Charme zu
bezeichnen trifft es nicht wirklich. Diese Stadt muss einst wunderschön gewesen sein;
aber die Jahre nach der Revolution sind nicht einfach nur vergangen, sie haben auch
sehr deutliche Spuren hinterlassen.

Da gibt es zum einen die “Vorzeigeplätze” mit den schön sanierten Gebäuden die den
Tagestouristen gezeigt werden; die teuren mondänen Hotels; die Bars, Cafés und
Restaurants, in denen das Essen für unsere Verhältnisse zwar nicht teuer ist und in denen
es eine Menükarte gibt, aber noch längst nicht alles was auf der Menükarte steht, auch
wirklich zu bekommen ist. Es gibt ein paar Einkaufszentren, die jedoch mit den Einkaufszentren
bei uns nicht zu vergleichen sind.

 

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Unbedingt zu Kuba gehören neben den angeblich besten Zigarren der Welt die Musik und
der Rum. In jedem Café, jeder Bar, vielen Restaurants und in den Hotels wird irgendwann
am Tag Live-Musik gespielt.

 

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Einer der beliebtesten Cocktails ist wohl der Mojito.

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Zum anderen sind da die maroden, teils schon fast verfallenen Häuser, die trotzdem noch
von Menschen bewohnt werden und die “Läden” an denen die Leute Schlange stehen weil
es gerade mal
Brot, Fleisch oder was auch immer gibt.

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Die Kubaner sind sehr freundlich, was einem manchmal aber auch schon fast lästig werden
kann, weil wir natürlich sofort als Touristen erkannt wurden und ständig angesprochen wurden,
irgendwo einzukehren, um etwas zu trinken oder zu essen, Zigarren oder Souvenirs zu kaufen;
eine Stadtrundfahrt mit dem Auto, dem Cocotaxi, der Fahrradrikscha oder der Pferdekutsche
zu machen. Alles was halbwegs fahrtauglich ist, wird als Transportmittel benutzt.

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Zu meinen Vorstellungen von Kuba gehörte, dass es dort noch einige der amerikanischen
Schlitten zu bestaunen gibt; das es aber noch so viele davon gibt, hätte ist nicht gedacht.
Wie gut, dass man diese noch selbst reparieren kann.
Eine Stadtrundfahrt mit einem der
alten amerikanischen Schlitten gehört natürlich zum Pflichtprogramm.

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Die Straßen und Bürgersteige sind genau wie viele der Häuser in einem erbarmungswürdigen
Zustand. Wenn ich so recht überlege habe ich dort keine Straße gesehen, die nicht massive
Schäden aufzuweisen hatte.

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In Kuba gibt es zwar so gut wie keine Analphabeten, aber in Ermangelung von Sporthallen oder –plätzen
findet der Sportunterricht eben auf den öffentlichen Plätzen statt.

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Und auch das ist Havanna:

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Ein Ausflug zum Valle de Viñales; der Besuch einer Rumproduktion in Pinar del Rio; die Fingerfertigkeit eines
Zigarrendrehers und der Besuch einer Höhle.

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Rumproduktion in Pinar del Rio:

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So gewinnt man Zuckerrohrsaft:

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Tabak und seine Verarbeitung:

 

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Einblicke ins Privatleben eines Tabakbauern:

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2015 war Papst Franziskus zu Besuch in Kuba.

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Ein ganz spezielles Thema sind die Toiletten; sofern diese nicht in einem der besseren Hotels oder
Restaurants sind, hat man Glück, wenn man Toilettenpapier bekommt – jeweils nur ein paar Blättchen,
denn Toilettenpapier scheint absolute Mangelware zu sein –; die Klospülung und / oder der Wasser-
hahn funktioniert.

 

Nach fünf Tagen Havanna stand für den zweiten Teil unsers Kuba-Urlaubs das Badeparadies
Varadero (all inclusive) auf dem Programm.
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Am 18. November um 9:30 Uhr geht unser Flieger wieder Richtung Heimat. Diesmal beträgt die Flugzeit nur
9 Stunden und 15 Minuten.
Havanna war toll, auch wenn es eine laute, dreckige Stadt ist, die wir so nicht erwartet hätten.
Varadero war (fast) wie eine andere Welt.

Mein Fazit: Havanna – jederzeit wieder; Varadero hat mir auch gut gefallen, aber für einen
All-inclusiv-Badeurlaub muss ich keine elf Stunden Flug auf mich nehmen.

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Eine Woche nach unserem Urlaub, am 25. November 2016, stirbt Fidel Castro im Alter von
90 Jahren. Er hatte Kuba 47 Jahre (1959 bis 2006) regiert. Es wurden neun Tage Staats-
trauer angeordnet. Die Flaggen wurden im ganzen Land auf Halbmast gesetzt, Konzerte
und Sportveranstaltungen abgesagt. Es durfte kein Alkohol ausgeschenkt werden.
Diskotheken und Tanzlokale blieben geschlossen
Wie anders wäre doch unser Urlaub verlaufen, hätten wir diesen zwei Wochen später geplant.