A trip to the Sea …

… nein, nicht solch ein Trip; obwohl der eine oder andere Tourist in Amsterdam sich sicher am Meer wähnt, nachdem er / sie sich eine der hier ganz legal verkauften Drogen einverleibt hat. In einem der über 200 Coffeeshops findet sicher jeder was er haben will. Total krass finde ich ja die Lollies, die wirklich aussehen wir Kinderlutscher. Es gibt sogar ein Hash, Mariuhana & Hemp Museum.

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Aber wie schon gesagt,, auf einem solchen Trip waren wir nicht. Nachdem wir unsere Tour ja so vollkommen umkrempeln mussten wollten wir wenigstens nochmal für einen Tag an die Nordsee. Am nächsten schien uns Zandvoort aan Zee zu sein und so haben wir uns, nachdem das Wetter gut war – auf den Weg gemacht. Die niederländische Bahn brachte uns in genau 31 Minuten von Amsterdam nach Zandvoort und damit mal wieder in eine vollkommen andere Welt. Obwohl es in Amsterdam auch ruhige Ecken gibt, es ist eine Großstadt und die hat nun mal einen gewissen Lärmpegel. In Zandvoort war das Lauteste das Rauschen der Nordsee. Wie wir es gewohnt sind, war natürlich mal wieder Ebbe. Das heißt hier jedoch nicht, dass das Meer verschwindet, es zieht sich lediglich zurück, der Sandstrand wird größer, ideal um einen langen Strandspaziergang zu machen, was wir dann auch ausgiebig nutzen. Es ist noch nicht viel los, vielleicht liegt es am mäßigen Wetter oder die Saison beschränkt sich hier wirklich nur auf Juli und August. Egal, uns jedenfalls gefällt es gut. Ja und weil Seeluft hungrig macht, gibt es auch mal wieder das obligatorische Fischbrötchen – lecker.
Nachdem wir etliche Meter am Strand entlanggewandert sind müssen wir erst mal sehen, was hinter den Sanddünen zu finden ist. Den ganzen Strand entlang gibt es etliche Strandcafés und fast jedes verfügt über einen eigenen Dünenaufgang. Wir aber ziehen es vor, keinen dieser Wege, sondern den Aufgang ohne Restaurant – nämlich den steilsten Weg zu nehmen. Es ist anstrengend eine Düne zu erklimmen; bei jedem Schritt hat man das Gefühl ein wenig wieder nach unten zu rutschen. Schließlich jedoch haben wir den Gipfel erreicht und zurück zum Bahnhof nehmen wir den asphaltierten Weg durch die Dünenlandschaft.

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