Der 15. August ist bei uns ein Feiertag und dieser fiel in diesem Jahr auf einen Montag.
Ein langes Wochenende bietet sich natürlich an mal wieder eine Städtetour zu machen.
Unser Ziel ist Dresden. Dort waren wir zwar schon öfters, aber es gefällt uns und man
kann immer wieder mal hinfahren.

Eines der schönsten Bauwerke in Dresden ist für mich nach wie vor die Frauenkirche.
Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Frauenkirche im Februar 1945 bei
einem Luftangriff so schwer beschädigt, dass sie einstürzte und lediglich eine Ruine
stehen blieb. Auch währen der DDR-Zeit blieb diese Ruine erhalten; Einige Jahre nach
der Wende begann man mit dem Wiederaufbau und am 30. Oktober 2005 konnte die
Kirche in alter (neuer) Pracht wieder eingeweiht werden. Der Wiederaufbau verschlang
eine Summe von 136 Millionen Euro, wobei hiervon 108 Millionen Euro durch Spenden
aus der ganzen Welt zusammenkamen.

 

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Die Prager Straße, an deren Ende sich der Bahnhof befindet, wird hauptsachlich durch
Geschäfte in mehr oder weniger moderner Architektur dominiert.

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Dieses Wandbild war so ziemlich das einzige, was an dem Gebäude an dem es angebracht war,
nicht marode aussah.

Aber die Dresdner-Neustadt hat auch viele schöne – manchmal kuriose – Ecken zu bieten.

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Im “Restaurant St. Petersburg” gibt es neben den “Pelmeni” und dem “Boeuf Stroganow”
auch “Fisch nach Art der Katharina der Großen” auf der Speisekarte; ich möchte mal bezweifeln,
dass die Dame selbst gekocht hat.
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Als ich im Internet geschaut hatte, was wir uns bei unserem Besuch vielleicht ansehen könnten
habe ich entdeckt, dass es in der Dresdner Neustadt eine Markthalle gibt. Auf der Internetseite
der Markthalle selbst wirkt diese irgendwie ein bisschen kalt; aber das Markthallen auf mich
immer eine gewisse Anziehungskraft ausüben und weil wir sowieso schon in der Neustadt
sind, gehen wir halb mal gucken und sind positiv überrascht. Überschaubar groß und kalt
wirkt es mit Besuchern auch nicht.

 

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Der Blick auf die Dresdner Altstadt – immer wieder schön.

 

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Ein paar Impressionen aus der Altstadt!

 

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Für den Sonntag steht eine kleine Radtour  auf dem Programm. Entlang der Elbe wollen wir von
unserem Hotel, wo wir uns auch die Fahrräder ausgeliehen haben, bis nach Pillnitz und dann auf
der anderen Elbseite wieder zurück.Unser Weg führt vorbei an einem “botanischen Sommerklub”,
an Weinbergen, idyllischen Fachwerk
häusern,, dem “Blauen Wunder”, an Pferdekoppeln und
lila Kühen.

 

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Schloss Pillnitz

 

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Leider blüht um diese Jahreszeit die Camelie für die Schloss Pillnitz berühmt ist nicht mehr.
Aber auch die anderen Blüten sind wunderschön.

 

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Für die Rückfahrt setzen wir zunächst mit der Fähre ans andere Ufer über; zwischendurch
müssen wir aufgrund eines Stadtteilfestes den Radweg mal verlassen und ein Stück auf der
Hauptstraße fahren; aber noch bevor wir wieder am “Blauen Wunder” sind fahren wir wieder
auf unserer geplanten Route.

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DSC06743 DSC06768 eine kleine Bierpause muss sein

 

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Wie in den meisten touristisch interessanten Großstädten gibt es auch in Dresden ganz
verschiedene Möglichkeiten die Stadt zu erkunden. Nachfolgend ein paar Beispiele.
Wir haben für unsere Stadterkundungen die konventionelle Art, per pedes, gewählt.

 

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Am Sonntag Abend gehen wir zum Essen in die “Dresdner Trödelschänke”. Das Essen ist
gut; aber viel interessanter ist der ganze Krempel der hier rumsteht.

 

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Wir lassen den Abend in einer Cocktailbar ausklingen; Montag um ca. 11:00 Uhr geht unser
Zug zurück.

Den Hintern noch platt vom Tag zuvor und auch die gleiche Hitze; trotzdem wollen wir auch am Pfingstsonntag wieder ein bisschen radeln. Nur wo? Schon wieder früh aufstehen, dazu hatten wir keine Lust und mit dem Zug irgendwo hin fahren wollten wir auch nicht. An der Donau entlang Richtung Bad Abbach oder Kelheim – bestimmt zu voll; andere Seite in Richtung Straubing – fast kein Schatten, also zu heiß. Na gut, dann fahren wir eben entlang der Naab soweit wir Lust haben. Sonne und Schatten wechseln sich hier ab und die Naab ist immer in der Nähe.

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Obwohl ich die Tour vom Vortag noch nicht ganz verdaut habe geht es erstaunlich gut und wir fahren bis Kallmünz. Unterwegs und auch in Kallmünz ist es lange nicht so voll wie wir befürchtet hatten; vielleicht ist es vielen doch schon wieder zu warm.

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Wir radeln gemütlich dahin und in Kallmünz gibt es zum abkühlen für uns einen Eisbecher beim Italiener. Dann drehen wir noch eine kleine Runde durch den Ort, wobei wir mal wieder neue Ecken entdecken, und schon geht es zurück nach Regensburg. Beim Campingplatz in Pielenhofen müssen wir noch mal eine Pause einlegen (mein Hintern macht sich jetzt doch deutlich bemerkbar); aber nach zwanzig Minuten die ich nicht auf dem Fahrradsattel sitzen muss, geht es wieder gut und wir können auch die letzten Kilometer noch zurücklegen. Unsere “kleine” Radltour war schon wieder 60 km lang.

Wir wussten ja, dass es heiß werden würde. Und wir wussten auch, dass 70km ganz schön weit ist. Aber bei 34°C 25km bergan zu strampeln ist richtig fies. Und der letzte entscheidende Anstieg in der prallen Sonne war purer Masochismus.

Amberg - nürnberg

Aber der Reihe nach: Wir hatten uns also wieder eine Etappe des “5-Flüsse-Radweges” ausgeschaut, diesmal von Nürnberg entlang der Pegnitz bis nach Amberg. Weil die Etappe aber so rum 45km bergan und 25km bergab führt, drehen wir doch die Richtung und fahren entgegengesetzt. Also in der Früh wieder mit dem Zug nach Amberg, dort aus dem Zug gehüpft und frisch auf durch die Altstadt von Amberg in Richtung Sulzbach Rosenberg gestrampelt. Die ersten Meter führen noch durchs idyllische Amberg, nur um aber ziemlich bald entlang einer Bundesstrasse bergan zu streben. Die Strecke ist nicht schön, der Radelweg ziemlich eng und nur einseitig der Straße, so dass man auch noch mit regem Gegenverkehr klarkommen muss. Es gibt schönere Wege.

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Der erste Höhepunkt des Tages war ein Feld voller Korn- und Mohnblumen, was sofortige Fotografierbemühungen ausgelöst hat, sowie das anschließende Erreichen der Bubenhöhe in Poppenricht. Verwirrtes Smiley Also mal ehrlich, es gibt für jeden Scheiß eine EU-Behörde, warum kann sich nicht mal eine um verunglückte Ortsnamen kümmern? Wir kommen im weiteren Verlauf noch durch Pommelsbrunn und Ottensoos und ich hatte letztes Jahr schon die Ortsnamen in Ostfriesland für witzig gehalten…

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Sei`s drum, wir sind tapfer durchgeradelt und weiter (natürlich bergauf) in Richtung Sulzbach-Rosenberg. Dort wird man am Ortseingang von der riesigen Industrieruine des Maxhütte-Stahlwerkes empfangen. Diese Fabrik beschäftigte einst eine ganze Region, heute hat der Anblick etwas Endzeitmäßiges. Mad Max lässt grüßen! (cooles Wortspiel Smiley )

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Nach einer weiteren Fotosession fahren wir in das Städtchen ein, dass sich in der Innenstadt als wunderschönes Ensemble alter aber perfekt restaurierter Gebäude entpuppt. Dort gibt es dann im Schatten der Kirche erst mal Cappuccino und Eis.

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Der Weg schlängelt sich dann ums Schloss rundum, erst mal bergab und dann gefühlt doppelt so weit wieder hoch.

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Anschließend wird es deutlich ländlicher, ohne Radweg auf kleinen Landstraßen, aber fast ohne Verkehr, also eher problemlos. Es geht bergauf und bergab, ersteres allerdings deutlich öfter und weiter, bis wir schließlich an besagten Endanstieg gelangen, der uns in der prallen Sonne alles abverlangt. Oben angelangt entdecke ich nach einer kurzen Reanimationsphase ein Schild, dass wir die Mitteleuropäische Wasserscheide erreicht haben. Das bedeutet, wir befinden uns auf dem Dach der Welt. Also zumindest von diesem Teil der Welt. Smiley Alle Flüsse, die auf der einen Seite runterplätschern landen irgendwann (über die Donau) im Schwarzen Meer und alle auf der anderen Seite fließen über den Rhein in die Nordsee. Erdkunde gab`s also auch noch und das bei `nem Wetter, wo eigentlich hitzefrei wäre!

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Von da ab geht es aber lange und zügig bergab, auf kleinen Sträßchen oder auf Feld- und Waldwegen. Jetzt ist es richtig schön zum Fahren, immer noch sehr heiß, wobei man dadurch jeden Meter im Schatten doppelt genießt. Einmal fahren wir an einem Schilift (wurde wirklich so geschrieben, wenn das die neue Rechtschreibung ist, bin ich lieber Legastheniker!) vorbei, ich könnte mir grad nichts deplatzierteres vorstellen. In einem Ort entdecken wir ein Häuschen, dass mit einem bunten Sammelsurium an Schildern und Aufschriften und Zeitungsausschnitten garniert ist. Wir werden nicht wirklich schlau aus dem Ganzen, gehört wohl einem besonderen Künstler, wir kommen aber zu dem Schluss, dass der Typ “dagegen” ist. Und zwar gegen ALLES!

Nach einer kurzen Pause geht es durch ein langgestrecktes Tal, die Landschaft ist tatsächlich traumhaft, allerdings ist es schwierig den Blick schweifen zu lassen, da mangels eines Radweges wieder auf der Straße gefahren werden muss, die hier wieder etwas verkehrsreicher ist. Dann geht es wieder quer durch`s Gemüse, durch die besagten lustigen Ortschaften, durch Hersbruck und Lauf, nur unser Ziel will einfach nicht näher kommen. Es geht schon seit geraumer Zeit entlang der Pegnitz, die uns zu unserem Ziel, der Innenstadt von Nürnberg geleiten soll, der Weg ist wunderschön, durch die Auen, aber laut unseren Tachos sollte sich langsam die Silhouette der Frankenmetropole vor uns auftun. Wer immer die Entfernung auf der Website des “5-Flüsse-Radweges” angegeben hat, er hat sich nicht an metrische Maßeinheiten gehalten. Obwohl und auch die letzten brütend heißen, sehr schweren Kilometer durch die Nürnberger Pegnitz-Auen und entlang des Wöhrder Sees gefallen, am Nürnberger Bahnhof stehen fast 85km zu Buche. Das war tatsächlich so nicht geplant und bei dem Wetter wirklich eine harte Trainingseinheit.

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Aber was soll`s, wir haben es, wie immer genossen. Radfahren ist unser Hobby, es ist für uns die schönste Art der Fortbewegung, schnell genug um voran zu kommen und gleichzeitig langsam genug um die Umgebung wirklich wahrzunehmen. Letzteres geht weder mit Auto noch Motorrad noch mit der Bahn. Das sind Fahrzeuge, um von A nach B zu gelangen, aber uns nicht gut genug um unsere Freizeit auszufüllen.

31.05.2014 - Donauradweg Donauwörth-Ingolstadt

Eine Teilstrecke des Donauradweges hatten wir uns für das letzte Wochenende ausgeguckt; es sollte eine gemütliche Radtour entlang des Flusses werden; aber:

Nix gemütliche Tour: bergauf – bergab, bergauf – bergab … Für jemanden, der im absoluten Flachland aufgewachsen ist, die reinste Quälerei. Dem Flusslauf folgen kann man auch nur sehr begrenzt; die meiste Zeit fährt man weit vom Fluss entfernt durch Feld und Flur. Man hätte diesem Teilstück jeden anderen Namen geben können, aber „Donauradweg“ trifft es nun überhaupt nicht.

Das soll jetzt aber nicht heißen, dass es sich nicht trotzdem lohnen würde diesen Teilabschnitt zu fahren. Gleich der Ort zu Beginn unserer Etappe – Donauwörth – ist sehr reizvoll und wenn nicht ausgerechnet an diesem Tag ein Fest stattgefunden hätte, hätten wir sicherlich mehr Zeit dort verbracht. So können wir nochmal hinfahren.

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Der Radweg selbst ist sehr gut zu fahren:entweder geht es auf asphaltierten Radwegen, oder auf wenig befahrenen Straßen oder – wenn man denn tatsächlich mal an der Donau entlangfährt – auf gut ausgebauten Schotterwegen entlang.

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Die Namen der Orte, die auf der Strecke liegen – und durch die man fast immer hindurchgelotst wird – sagen mir meist nichts; einzig Neuburg an der Donau ist mir bekannt. Hier machen wir noch einmal eine etwas längere Pause.

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Nachdem wir uns mit einem Cappuccino und einem Eis gestärkt haben nehmen wir den Rest des Weges auf uns und haben nach guten 64 km unser Etappenziel Ingolstadt erreicht. Als hätte er auf uns gewartet, steht hier schon der Zug der uns zurück nach Regensburg bringt bereit.

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Nachdem unsere, für letzten September geplante zweite NSCR-Etappe aus wettertechnischen Gründen durch einen Spanien-Kurzurlaub ersetzt wurde, haben wir die Fortsetzung der Umradelung der Nordsee nun für dieses Jahr anberaumt. Allerdings ist die Planung mal wieder eine vollkommen andere, als die letztjährige. Einfach die ausgefallene Etappe dieses Jahr zu fahren wäre ja sterbenslangweilig, das kann ja jeder! Also starten wir vom selben Punkt und fahren dieses Mal einfach in die andere Richtung. Das ist doch originell, oder? Also nicht ganz vom selben Startpunkt. Wir sind ja vergangenes Jahr zuerst den Weserradweg von Bremen nach Nordenham an die Nordsee geradelt, diese Etappe schenken wir uns natürlich dieses Jahr und starten von Bremerhaven. Bremerhaven liegt an der Weser direkt gegenüber von Nordenham, also kann man schon vom gleichen Startpunkt sprechen. Dann lassen wir uns entlang des NSCR-Radweges treiben, soweit wir eben kommen…oder noch weiter. Mal schauen. Der Radweg schweift ja zwischenzeitlich von der Nordsee ab und fährt durchs „Alte Land“ nach Hamburg und dann den Elbe-Radweg entlang wieder der Küste entgegen. Diesen Ausflug nehmen wir mit, obwohl wir uns sonst ja immer so nah wie möglich am Wasser bewegen. Erstens ist das „Alte Land“ um Stade die Extra-Wurst wohl wert und in Hamburg wollen wir auch einen Tag vertrödeln. Dann soll es aber so weit wie möglich nach oben gehen, inklusive eines Insel-Tages. Hatten wir vergangenes Jahr Norderney mit unserer Anwesenheit beglückt, soll es dieses Jahr Amrum sein. Sylt ist uns irgendwie zu klischeebeladen, ich weiß auch nicht richtig, was ich dort anschauen wollte, irgendwie gefällt mir die Idee mit dem (mir unbekannten) Amrum einfach besser. Subjektive Entscheidung, die überhaupt nichts allgemeingültiges andeuten soll.

Ob es dann noch weiter geht, hängt von der verbleibenden Zeit, dem Wetter, der Kondition und der Konstitution der Sitzmuskulatur ab.
Apropos Sitzmuskulatur, die gehört wohl noch deutlichst trainiert. Bisher hatten wir nur ein paar wenige Kurztouren geschafft, viel Arbeit, wenig Freizeit und nur mäßiges Wetter ergaben nicht viel Möglichkeiten.
Gestern haben wir dann zum ersten Mal in diesem Jahr wieder eine Ganztagestour gewagt, 70 Kilometer bei perfektem Radelwetter und nur wenig Wind. Obwohl die Strecke entlang von Vils und Naab nur wenige geländetechnische Herausforderungen zu bieten hatte und das Wetter, wie gesagt, schöner nicht hätte sein können, waren wir doch beide ziemlich platt am Abend und hatten doch erhebliche Problem mit dem Hinterteil. Die Strecke liegt ja auch noch ganz klar in dem Rahmen, den wir uns für unsere Sommertour selbst gesteckt haben, also werden wir wohl noch den einen oder anderen Trainingskilometer hinter uns bringen müssen.
Die Strecke der gestrigen Tour ist schnell beschrieben, mit der Bahn frühmorgens nach Amberg und dort erst mal die wunderschöne Altstadt inspiziert, dem örtlichen Italiener einen Cappuccino abgekauft und genüsslich geschlürft. Dabei das einheimische Volk beobachtet und dann an der Vils entlang Richtung Regensburg gerollert. Zum Anfang noch sehr gemütlich, bis uns diese freundliche Schnecke links überholt hat.

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Dann haben wir doch ein wenig mehr Gas gegeben, aber nicht all zu viel, die Strecke lädt tatsächlich zum Bummeln ein. Fast immer abseits des Verkehrs führt dieser Teil des „Fünf-Flüsse-Radweges“ zwischen Vils und Waldrand gemächlich auf teils geschotterter, teils asphaltierter aber immer hervorragend befahrbarer Strecke entlang. Vermutlich handelt es sich dabei um eine ehemalige Bahntrasse, vereinzelt immer noch vorhandene Wegmarkierungen und der befestigte Untergrund lassen darauf schließen.

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Vorbei an mehreren kleineren Ortschaften erreichen wir Schmidtmühlen, ab da geht es entlang des Truppenübungsplatzes Hohenfels. Deutlich sichtbare Tafeln im 10-Meter-Abstand gemahnen den Radler, den vorgeschriebenen Weg nicht mehr zu verlassen, da man anderenfalls als Kollateralschaden des hiesigen oder des transatlantischen Kriegerheeres enden könnte. Und wer will das schon? Trotzdem ist die Fahrt durchs Vilstal einfach traumhaft, auch wenn furchtbar viele Radler und Wanderer genauso denken wie wir. Ganz schön was los hier am Sonntag Mittag.
In Kallmünz mündet die Vils in die Naab, ab hier ist uns die Strecke ja bestens bekannt, das ist praktisch Home-Terrain.

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Alles in allem ein wunderschöner Tagesausflug und die erste echte Trainingseinheit in Vorbereitung der angepeilten Sommertour. Es werden noch einige folgen müssen, wenn das im Sommer ohne viel Wehgeschrei gelingen soll.

Eigentlich hatten wir für das lange Wochenende Ende April eine Radtour mit ein oder zwei Übernachtungen geplant. Aber, wie schon so oft, die Wetteraussichten waren bescheiden; und wir sind nun mal Schönwetterradler.
Mit einer Radtour war es also Essig; Dresden und Prag fielen auch durchs Raster, denn ein adäquates Zimmer zu finden hatten wir auch kein Glück.
Inzwischen war es schon Dienstagabend und wir wussten immer noch nicht was wir machen.

Wer häufiger im Internet unterwegs ist und dort etwas sucht, der weiß, dass einem dann nicht nur Seiten speziell zur Suche angezeigt werden, sondern alles mögliche. Dies war auch diesmal wieder der Fall. Normalerweise finde ich das immer ein bisschen nervig, aber diesmal war es ein echter Glückstreffer. Flug mit zwei Übernachtungen auf der Deutschen liebste Insel “Mallorca”. Erst waren wir ja skeptisch. Ob das was ist?
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Nachdem wir uns noch über die Flugzeiten informiert hatten und diese zu unserer Zufriedenheit ausfielen, haben wir kurzentschlossen gebucht. Mehr als schiefgehen kann es ja nicht und dann muss man es ja nicht wiederholen.

Freitag Morgen um 4.20 Uhr hat uns also ein Haribo-Flieger nach Palma befördert. Es hat geschüttet und der “freundliche” Flieger war zunächst der einzige Lichtblick.

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Der Flug war trotz der frühen Stunde und obwohl um fast die gleiche Zeit noch zwei weitere Maschinen nach Palma gestartet sind, bis auf den letzten Platz ausgebucht.
Nach einer Flugzeit von nicht ganz zwei Stunden sind wir schon auf dem Flughafen in Palma gelandet. Unser endgültiges Ziel war der Ort Santa Ponsa, ca. 20 km von Palma entfernt. Als wir das Flughafengebäude verlassen stellen wir fest, dass ein heftiger Wind weht und eine Menge Wolken am Himmel dahinrasen. Das es vor nicht allzu langer Zeit geregnet haben muss hatten wir schon beim Verlassen des Fliegers bemerkt; auf dem Rollfeld standen noch einige Pfützen. Na wenn das mal was wird; wenigstens war es nicht kalt.

So zwischen acht und halb neun sind wir dann im Hotel angekommen und – wir hatten Glück – unser Appartement war schon bezugsfertig, wir konnten gleich einziehen.  Einfach und zweckmäßig eingerichtet aber sauber. Unsere Rucksäcke abgestellt und erst mal im Café / Restaurant gleich gegenüber einen Kaffee trinken und ein Croissant zum Frühstück. Dann zur Orientierung eine kleine Runde durch den Ort und -wie in Spanien üblich- mittags erst mal Siesta machen. Am Nachmittag haben wir dann nochmal ausgiebig den Ort und die nähere Umgebung erkundet. In einem Restaurant mit einer Terrasse direkt am Meer haben wir uns unser Abendessen schmecken und den Abend dann in einer im englischen Clubstil eingerichteten Bar ausklingen lassen.

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Für den Samstag hatten wir die Erkundung von Palma auf dem Programm. Etwa alle zwanzig Minuten fährt von Santa Ponsa ein Bus Richtung Palma – perfekt.

Die Hauptsaison hat noch nicht begonnen was wir hier sehr deutlich gemerkt haben. Nirgends musste man Schlange stehen, im Café hatte man keine Mühe einen Platz zu bekommen, in den Geschäften herrschte kein Gedränge – so hatten wir uns das vorgestellt. Bei sommerlichen 24 ° Grad durch die Stadt bummeln, keine Hektik, kein drücken und schieben – pure Erholung.

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An der Markthalle in Palma, dem Mercado Del Olivar, konnten wir natürlich nicht vorbeigehen, ohne mal reingeguckt zu haben. Besonders die Fischverkaufshalle hat es mir angetan. Ich kann mich kaum sattsehen an der Menge und Vielfalt der verschiedenen Fische und Meeresfrüchte. Zum Abschluss, und weil gerade Mittagszeit ist, probiere ich dann auch noch einmal Sushi. Frischer als hier geht es wohl nicht. Da Sushi kalt gegessen wird war ich immer ein bisschen skeptisch, ob es mir schmecken würde.
Was soll ich sagen, es war köstlich animierte smilies essen futtern fressen hungern nahrung futter.

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Der nächste Tag (Sonntag) ist leider auch schon der letzte. Wir nehmen um kurz nach neun wieder den Bus nach Palma und steigen dort um in den Bus der uns nach Valldemossa bringt. Die Verbindung hatten wir uns am Tag zuvor schon ausgeguckt und es klappt problemlos. Der Zentralbahnhof in Palma hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Parkhaus und liegt unter der Erde; oberhalb wurde ein Park angelegt.

Das Bergdorf Valldemossa, ist ebenfalls nicht weit von Palma entfernt und liegt im Nordwesten der Insel, der Serra de Tramuntana. Auf dem Weg dorthin fallen uns nicht nur die Olivenbäume, sondern vor allem die unendlich vielen Mandelbäume auf. Leider ist deren Blütezeit jetzt schon vorüber; dafür muss man wohl früher im Jahr kommen.

Bekannt wurde das idyllische Dorf Valldemossa aber wohl vor allem, weil Frédéric Chopin und George Sand etwa Mitte des vorletzten Jahrhunderts einen Winter hier verbracht haben. Welche Anziehungskraft doch berühmte Menschen haben. Die Räumlichkeiten im Kloster zu besichtigen, wo die beiden gewohnt haben schenken wir uns und laufen lieber durch die kleinen Gassen.

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Am Nachmittag fahren wir zurück nach Palma und schlendern noch ein wenig durch die Stadt. Auf der Suche nach einem Restaurant merken wir, dass wir noch lange nicht alles gesehen haben; wir können also noch mal wiederkommen.

Fazit unsere Kurztrips: Ein perfektes Wochenende.

 

Mit den großen Aufgaben ist wohl gemeint, dass ich während unserer Nordseeküstentour mal erwähnt habe, dass ich gerne den gesamten Nordseeküstenradweg fahren möchte. Natürlich auf „unsere Art“, also nicht strikt nach Plan, sondern – wenn möglich – immer an der Küste lang; und auch nicht alles auf einmal, sondern  peu à peu.

Der offizielle Nordseeküsten-Radweg (North Sea Cycle Route), dass sind ca. 6.000 km verteilt auf acht Länder. Das bedeutet,:in Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Schottland, England, Belgien und den Niederlanden diesem

 Nordseeküsten Radweg

Zeichen zu folgen. Natürlich hatte ich bei dieser leichtsinnigen Äußerung nicht bedacht, dass wir „unsere“ Nordseeküstentour im absoluten „Flachland“ begonnen haben. England, Schottland und Norwegen mit bis zu über 7000 Höhenmetern hab ich dabei vollkommen unter den Tisch fallen lassen. Aber ich (wir) sind fest entschlossen, diesen Plan nun auch in die Tat umzusetzen und so stand nach unserer Runde um den Chiemsee (wo sich meiner Meinung nach die Aussage, dass es der schönste Radweg in Deutschland ist, wohl hauptsächlich auf die wunderschöne Landschaft bezieht und nicht auf den Radweg selbst) an diesem Wochenende noch einmal der Isarradweg von München nach Landshut auf dem Programm. Vor einigen Wochen hatten wir diese Strecke schon mal in Angriff genommen, mussten dann aber nach dem zweiten Platten am selben Fahrrad abbrechen, denn wer nimmt schon mehr als zwei Ersatzschläuche mit.

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Damals sind wir von München kommend zunächst links der Isar gefahren und haben dann irgendwann auf die rechte Seite gewechselt, was – aus heutiger Sicht – ein großer Fehler war. Am Samstag sind wir die ganze Strecke links der Isar gefahren und mussten dabei feststellen, dass dies der weitaus besser zu befahrende Weg ist. Mit Mittagspause in Marzling sind wir so laut GPS auf eine Strecke von 85,4 km gekommen. Bei 80 Kilometern liegt bei mir – zumindest auf nicht asphaltierten Wegen – die Schmerzgrenze; ich finde mehr Kilometer müssen es an einem Tag nicht sein. Ich radle ja weil es mir Spaß macht und so soll es auch bleiben

Zwischen zwei Nordsee-Touren nicht einzurosten, bedarf einiger Übung und so fahren wir mittlerweile beide täglich mit dem Fahrrad in die jeweilige Tages-Beschäftigungs-Anstalt und nutzen das wunderbare Wetter im Juli und August dazu uns regelmäßig und ausgiebig durchs bayerische Land zu kurbeln. Nach einem ziemlich pannenverseuchten Versuch entlang der wunderschönen Isar hat es uns das Altmühltal angetan. In aller Früh mit dem Radel-Bus nach Riedenburg gereist, geniessen wir das fantastische Naturerlebnis. Auch wenn die hier größtenteils zum Main-Donau-Kanal begradigte Altmühl nur noch an ganz wenigen Stellen ihren natürlichen Charakter aufweist, ist die Tour doch ein Erlebnis. Von Riedenburg über Essing, Kehlheim und Bad Abbach wieder nach Hause sind zwar “nur” 60 Kilometer, aber das ist bei Temperaturen nahe der 40°C auch absolut ausreichend.

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Ein anderer Sonnentag führte uns diese Strecke, in entgegengesetzter Richtung, von Saal an der Donau über Kehlheim nach Riedenburg und von dort immer weiter entlang des historischen Ludwig-Donau-Main-Kanals. Dieser erste Versuch, die Verbindung von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer auf dem Wasserweg herzustellen war eine technische Meisterleistung für die damalige Zeit, also Mitte des 19. Jahrhunderts. Die verbliebenen Abschnitte und vor allem die Schleusen sind heute denkmalgeschützt und sind in meinen Augen immer noch sehr imposante Zeitzeugen.

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Immer weiter am Kanal entlang bis Neumarkt. Die Strecke war wunderschon, aber mit 85km an einem heißen Sommertag keine Leichtigkeit. Und unglücklicherweise die ganze Strecke auch noch bergauf. erschöpft

Es wurde beschlossen, an der Planung der Touren noch zu arbeiten…

Dementsprechend mit ausgeklügeltem Tourenplan und bis ins Detail vorbereitet ging es dann für zwei Tage an den Chiemsee. Angekommen am Freitag Abend, nach einem Abendessen in nahezu filmreifer Alpenromantik-Kulisse haben wir uns den Sonnenuntergang am See reingezogen. Ich bin ja sonst nicht kitschig veranlagt, aber das hatte schon was… *seufz*

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Von der Radtour selber habe ich sehr zwiespältige Eindrücke mitgenommen. Der Chiemsee-Radweg wird als “einer der schönsten Radwege Deutschlands” beworben. Bereits an dieser Stelle würde ich mein Veto einlegen wollen. Es war ein schöner Tag, aber der Radweg ist weder sensationell, noch gut ausgeschildert und außerdem am Wochenende (ok, es sind momentan auch noch Schulferien) total überlaufen. Zeitweise war das richtiges Kolonnen-Fahren auf dem Radl-Weg.
Wir hatten in Übersee übernachtet und sind morgens in Richtung See gefahren um direkt auf den Chiemsee-Radweg in Uhrzeigerrichtung einzubiegen. –> Großer Fehler. Von Übersee nach Bernau führt der Radweg zwar direkt am See, aber auch direkt an der Autobahn A8 entlang. Und wer schon mal Verkehrsnachrichten gehört hat, dem ist dieser Autobahnabschnitt nicht fremd, jedenfalls war dort ein Höllenlärm. Später haben wir erkannt, das es wohl deutlich klüger gewesen wäre, vom Hotel aus durch die Felder in Richtung Bernau zu radeln. In Bernau verlor sich dann auf einmal die Beschilderung des Radweges, es war nur der Chiemsee-Uferweg für Wanderer ausgeschildert. Später kamen wir zu der Erkenntnis, dass beide Wege zeitweise die gleiche Streckenführung nutzen und dann nur noch der Uferweg ausgeschildert ist. Außerdem führt der Radweg fast immer entlang irgendwelcher Straßen und auch diese waren an einem Samstag im August nicht verkehrsarm. Also hielten wir uns ab Prien am Chiemsee an den Chiemsee-Uferweg, welcher zwar deutlich hügeliger und kaum asphaltiert ist, aber landschaftlich die eindeutig eindrucksvollere Variante darstellt. Der Autor des o.g. Artikels, der den Chiemsee-Radweg derart anpreist, hat meines Erachtens ein schwieriges Verhältnis zum Thema schöner Radweg. Sei`s drum, wir haben den Trip dann dennoch genossen und der östliche Teil des Chiemsees ist dann auch nicht mehr so hoffnungslos überlaufen, wie die bekannten Urlaubsorte an der Süd-West-Seite.

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Aber in jedem Falle war der Trainingseffekt gegeben! Es warten schließlich große Aufgaben auf uns…

So, die erste Hürde haben wir genommen. Die Zugtickets für den zweiten Teil unserer Nordseeküstenradtour haben wir heute gebucht. Mitte September starten wir mal wieder Richtung Niederlande. Da sich die Reise mit dem Nachtzug als sehr praktisch erwiesen hat, haben wir uns auch dieses Mal wieder dafür entschieden; starten aber nicht mitten in der Nacht sondern bereits am Abend, weil wir die Strecke von Regensburg über München und Amsterdam nach Vlissingen gewählt haben. Wenn alles klappt sollten wir dann am nächsten Tag gegen Mittag dort eintreffen. Auch der Preis von 138,00 € für zwei Personen inklusive zwei Fahrrädern liegt durchaus im Rahmen.
W
enn die Zeit bis dahin nur nicht so lang wäre …

radler

Also wenn ich behaupten würde, dass unsere Urlaubsplanung für den September schon in trockenen Tüchern ist, wäre das sicher gelogen, aber die Planung nimmt langsam konkrete Formen an. Zunächst hatten wir überlegt zur Abwechslung mal in den Süden zu fliegen; gut im Rennen lag hierbei die Insel Rhodos. Aber am Wochenende sind wir von Plattling nach Passau geradelt und dann hatte ich auf einmal doch große Lust wieder eine Radltour zu machen. Unsere Nordseeküstenradtour hat mir super gut gefallen, da soll auch die nächste Reise wieder da oben langgehen – von Vlissingen nach Texel; je nachdem wie wir vorankommen und wie es uns gefällt auch noch ein bisschen weiter. Und weil es beim letzten Mal so gut geklappt hat wollen wir auch dieses Mal wieder mitten in der Nacht starten. Ich hoffe also auf einen schönen Herbst.