Hafenrunde im Sonnenuntergang

 

Nach einer traumhaft ruhigen Nacht sind wir gegen zehn Uhr in Rerik aufgebrochen. Wir hatten keine Eile, da nur knapp 40 Kilometer vor uns lagen und wir einen Weg um den Bastorfer Signalberg herum ausgetüftelt hatten.Nur wegen eines Miniatur-Leuchtturmes wollten wir uns keine 77 Höhenmeter antun, außerdem würde unsere Alternativ-Route direkt am Wasser entlang führen. Eine kurze Steigung aus Rerik raus, aber moderat auf gutem Untergrund war alles, was es zu bewältigen gab. Vorbei an alten Steingräbern und blonden Kühen ging es dann ins Ostseebad Kühlungsborn, ein sehr altes, bekanntes Ostsee-Städtchen, entsprechend viel war hier los. Das Wetter war erstklassig, keine Wolke am Himmel und 25°C, dazu nur ein laues Lüftchen. Vor und in Kühlungsborn tobte dann der Wahnsinn auf den Radwegen, das sollte auch bis Warnemünde so bleiben, Kolonne fahren war angesagt.

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Ab Kühlungsborn ging es immer am Wasser oder ganz in der Nähe lang, auf manchmal etwas holprigen, aber sehr schönen Radwegen.Inzwischen gefällt uns der Ostseeküsten-Radweg sehr gut. Es ging über Heiligendamm, neben der Molli-Bahn, durch den Gespensterwald, durch Nienhagen nach Warnemünde.

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Das Hotel war gleich gefunden, sehr ruhige Lage direkt am Kurpark. Hier hört man höchstens abends mal einen entlaufenen Rentner wimmern. Wir sind dann gleich losgezogen, den Hafen zu inspizieren, haben Sandskulpturen und Ozeanriesen besichtigt, haben den Leuchtturm bestiegen, sind durch die Geschäfte gebummelt, haben den Riesendampfer verabschiedet und nach einen Märchen-Sonnenuntergang den Abend in einer Cuba-Bar ausklingen lassen. Fidel und Che haben uns ins Glas geschaut.

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