Regen, Regen, Regen … zo´n shit!

Smiley traurig

So wie der Tag gestern aufgehört hatte fing der heutige Tag an. Nur das wir inzwischen nicht mehr in Emden sondern im holländischen Groningen sind. Nachdem es heute Morgen immer noch Blasen geregnet hat sind wir auch nicht wie geplant mit der Fähre von Emden nach Delfzijl übergesetzt, sondern haben es vorgezogen mit der Bahn zu reisen. Die Fähre nach Delfzijl ist eine reine Personenfähre und wer weiß, ob die bei dem Sch…wetter überhaupt gefahren wäre. Zunächst hatten wir ja gedacht, auf dem Landweg mit der Bahn von Emden nach Holland zu kommen wäre unmöglich, aber nach längerem Suchen haben wir doch eine Möglichkeit gefunden. Emden – umsteigen in Leer – Groningen; und die Fahrräder kann man auch mitnehmen. Auf dem ca. 1,5 km langen Weg von unserem Hotel in Emden zum Bahnhof sind wir schon ziemlich durchgeweicht und wir waren froh, dass es mit der Verbindung so gut klappte.

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Ca. um 11:30 Uhr waren wir also schon am Bahnhof in Groningen. Ein Zimmer hatten wir ja bereits gestern Abend über´s Internet gebucht. Das Hotel sollte etwa zehn Gehminuten vom Bahnhof entfernt sein, es galt jetzt nur noch auch die richtige Richtung einzuschlagen. Nachdem wir uns ein bisschen umgesehen haben (der Bahnhof hat noch ein richtig schönes altes Bahnhofsgebäude) und ganz fasziniert waren von dem Fahrradparkhaus direkt am Bahnhof sind wir Richtung Hotel geradelt in der Hoffnung, dass unser Zimmer schon bezugsfertig ist, damit wir aus den nassen Klamotten raus kommen. Glück muss der Mensch haben; das Zimmer war frei und wir konnten gleich einziehen.

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 Also erst mal Klamotten gewechselt, das nasse Zeug zum trocknen im Zimmer verteilt und wieder raus in den Regen, denn von der Stadt wollen wir schon was sehen. Zunächst fällt uns auf, dass das Durchschnittsalter hier das Gegenteil dessen ist, was wir auf Norderney angetroffen haben. Später lesen wir im Internet, dass es hier eine große Universität gibt, welche die stolze Anzahl von 50.000 Studenten aufweisen kann – das ist mehr als ein Viertel der Einwohnerzahl. Die Anzahl der Fahrräder jedoch schlägt jeden Rekord und alle scheinen alt zu sein; jedenfalls ist uns kein neues Rad aufgefallen (ich hoffe unsere Räder stehen morgen noch an dem Platz wo wir sie abgestellt haben).

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Die meisten Leute in Groningen wohnen wohl in ganz normalen Wohnungen in Häusern die aus Stein gemauert sind. Es gibt jedoch auch die Ausnahmen. Die, die direkt auf dem Wasser leben. Alles Geschmackssache.

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